mobieles arbeiten

Mobiles Arbeiten: wie sicher und einfach geht das?

Mit dem Laptop auf den Knien werden im Zug noch die letzten Feinheiten an der Präsentation für den nächsten Tag ausgebessert. Doch wer schaut Ihnen dabei eigentlich so alles über die Schultern? Dank Ultrabooks und Smartphones ist mobiles Arbeiten heutzutage wortwörtlich leicht und jüngere Arbeitnehmer nutzen diese Möglichkeit gerne. Doch die firmeninternen Sicherheitskonzepte sind oft noch nicht darauf ausgerichtet, dass auch von daheim oder unterwegs auf firmeninterne Daten und Software zugegriffen wird. Sie selber sollten deshalb auf Datensicherheit achten.

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Im Park, Café oder auch in der Bibliothek: sichern Sie Ihren Bildschirm vor fremden Blicken.

Wo und wie online gehen?

Bequem bei Starbucks berufliche Mails beantworten und dabei einen Caramel Macchiato schlürfen – herrliche Arbeitsstation, allerdings Sicherheitstechnisch defizitär. Laut einer aktuellen Studie des Meinungsforschungsinstituts Aris greift mittlerweile jeder dritte Arbeitnehmer von unterwegs auf die firmeneigene Informationstechnik zu. Flexibel und schnell können so E-Mails beantwortet, Termine verschoben oder Projektunterlagen gelesen werden. Doch das Sicherheitskonzept vieler Unternehmen greift hier noch nicht umfassend. Selbst Verhaltensregeln zum Umgang mit Smartphones, Tablets oder auch Laptops gibt es nur in etwa 30 Prozent der befragten Unternehmen. (Quelle)

Anderen keinen Einblick gewähren

Nicht nur können sich Hacker über öffentliche Internet-Hotspots in den Datenverkehr einklinken, bereits die Bildschirme sind meist nur mangelhaft geschützt. Egal im Zug, im Cafe oder am Flughafen, Fremde erhalten so schnell Einblick in sensible Daten. Dabei würde hier schon ein einfacher Blickschutzfilter zumindest die seitliche Einsicht verhindern – der Blickwinkel wird durch diese Scheiben auf etwa 30 Grad eingeschränkt. Auch mobiles Surfen sollten zum einen durch geräteeigene Firewalls geschützt werden. Zum anderen sollten Sie am Computer einen Surfstick oder eine Wlan-Karte nutzen, ohne auf öffentliche Netze zurückgreifen zu müssen. Sticks gibt es günstig bereits ab 20 bis 30 Euro – näheres dazu unter www.surfstick.cc – und sollten vom Arbeitgeber bereitgestellt werden.

Blindlings Apps downloaden?

Auch beim Download von Apps sollten Sie bei Ihrem Firmenhandy oder Tablet Vorsicht walten lassen. Würde Ihr Arbeitgeber diese Anwendung gutheißen und gefährden Sie damit womöglich die Datensicherheit? Viele Apps greifen heute auf zahlreiche Daten des Smartphones zu und verschicken diese klammheimlich an die Anbieter der Apps. Auch für Smartphones gibt es übrigens mittlerweile Anti-Viren-Programme und Firewalls. Am besten wenden Sie sich damit an den IT-Beauftragten des Unternehmens. Online finden Sie auch in diesem Artikel noch mehr zum Thema Enterprise Mobility Management.

Bild: Sirikorn Techatraibhop, shutterstock.com

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