Musik im Netz hören – wo am besten streamen?

Selbstgebrannte CDs, die im Freundeskreis die Runde machen, gehören wohl mittlerweile der Geschichte an. Mal davon abgesehen, dass wir keine CDs mehr nutzen, haben eigentliche mittlerweile alle irgendwie Zugang zu Musik – nur wie genau? Lange sprach keiner so richtig darüber, denn Musik im Internet zu ziehen war illegal. Dank iTunes, Simfy und Spotify gehört das ebenfalls der Vergangenheit an. Und welcher Dienst ist nun der beste?

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Einfach und bequem Musik auf dem Netz ziehen: legal mit Streaming-Diensten möglich

Die Anfänge von Musik im Netz…

Als das Internet quasi noch in den Kinderschuhen steckte und Facebook nur gedruckte Jahresbücher waren, da zogen bereits die Ersten Musik aus dem Netz. Napster war Ende der 1990er das Ding! Doch dann kamen die Abmahnwellen und dem letzten wurde klar, dass Copyrightverletzung im Netz etwa wie Steuerhinterziehung im echten Leben war. Gleichzeitig drohte aber auch die Musikindustrie auszusterben, da immer weniger Konsumenten bereit waren, so viel für CDs und Konzerte zu bezahlen. Grund dafür war sicherlich auch, dass die Einführung des MP3-Formats auch unser Musik-Konsumverhalten veränderte. Wir wollen nun schneller und mobiler Musik von aktuellen Stars hören.

Streaming-Dienste was ist das?

Streaming-Dienste sind die zeitgemäße Antwort auf diese Bedürfnisse. Wir loggen uns ein und können wahlweise für einen geringen Betrag im Monat oder das Erdulden von Werbung Musik hören. Simfy bietet dafür etwa 20 Millionen Songs, Napster immerhin 18 Millionen und Spotify 16 Millionen Songs. Dabei müssen sich Nutzer keine Sorgen über die Aktualität machen: die neuesten Hits sind hier meist direkt zu haben! Aber auch Alben und Klassiker finden sich in den Datenbanken der großen Anbieter wieder.

Und welcher ist nun der beste?

Die Anzahl der Lieder in der Datenbank ist für diese Entscheidung nur ein Anhaltspunkt. Auch die Verfügbarkeit offline und die monatlichen Gebühren spielen hier mit rein. Manche der Dienste sind mit dem Handy kompatibel, andere haben Kooperationsverträge mit Telefon-Providern. Cloudsider bietet dafür eine gute Übersicht der 10 bekanntesten Streaming-Dienste im Vergleich. Nachteil aller Anbieter ist aber eigentlich, dass die Musik nur dann offline verfügbar ist, solange wir dafür bezahlen. Nach Kündigung des Abos sind auch die Playlists weg. Wer Musik also besitzen will, der muss bei iTunes oder amazon kaufen oder in den nächsten Plattenladen gehen.

Bild: oliveromg, shutterstock.com

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