Neue Erkenntnisse zum Prostatakrebs

Krebsstammzellen (englisch „cancer stem cells“, CSCs) sind wohl verantwortlich für den so oft tödlichen Prostatakrebs.

Krebsstammzellen oder Tumorstammzellen sind das zentrale Element einer neuen Theorie zur Krebsentstehung. Sie kommen in Tumoren vor, haben typische Stammzelleigenschaften wie Selbsterneuerung und Differenzierungspotenzial und sind möglicherweise für das Tumorwachstum verantwortlich.

Aus diesen Krebsstammzellen können bösartige Tumore entstehen.

Diese sind gegen herkömmliche Behandlungen wie Bestrahlung und Chemotherapie, d.h. trotz Therapie können diese Geschwülste nachwachsen.

Das Gewebe der Prostata besteht im Wesentlichen aus zwei Zelltypen: den luminalen und den basalen Zellen.

Luminale Zellen produzieren ein Sekret und Proteine, die für die Reproduktion wichtig sind. Bei der Ejakulation wird das Sekret in die Harnröhre abgegeben und vermischt sich dort mit den Spermien.

Die basalen Zellen tragen in der gesunden Prostata besonders zur Neubildung von gutartigem Gewebe bei, weil sie Stammzell-ähnliche Eigenschaften besitzen.

Die Forscher klären nun detailliert, wie diese Zellen zu Krebszellen mutieren. Wenn die Forscher verstehen könnten, wo der Krebs herkommt, können sie bessere prognostische und diagnostische Instrumente entwickeln.

Die Früherkennung von Prostatakrebs beruht vor allem auf dem sogenannten PSA-Test. Dieser misst im Blut die Konzentration eines Enzyms. Liegt ein Karzinom vor, ist dieser Wert meistens erhöht. Doch diese Art der Diagnose ist extrem umstritten:

Wie gut ist der PSA Test?

Den englischen Artikel bei Science

Quelle: www.spiegel.de

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