Neue Untersuchungen zum männlichen Paarungsverhalten

Zum Thema was Attraktivität ausmacht, damit haben sich schon unzählige Studien beschäftigt. Doch worauf ein Mann zuerst bei einer Frau schaut, wurde bisher außer Acht gelassen. Eine neue Studie aus Austin hat dies nun unter die Lupe genommen.

Die Frage, was die Attraktivität ausmacht, scheint geklärt. In unzähligen Studien ist untersucht worden, in wie weit beispielsweise die Symmetrie der Gesichtszüge oder das Verhältnis zwischen Taillen- und Hüftumfang dabei eine Rolle spielen.

Wohin jedoch Männer zuerst bei der Wahl einer Partnerin schauen, damit beschäftigt sich nun erstmalig eine Studie der University of Texas in Austin. Dabei fanden die Forscher heraus, das je nachdem, ob ein Mann auf ein Abenteuer, oder eine feste Beziehung aus ist, der Blick entweder auf das Gesicht oder den Körper zielt.

Für die Untersuchung wurden 375 Studenten Fotos eines potentiellen Partners vorgelegt, bei denen Gesicht und Körper zunächst abgedeckt waren. Nun wurde die abgebildete Person entweder als Kandidatin für eine kurze Affäre oder eine längerfristige Partnerschaft deklariert. Die Studenten mussten sich nun entscheiden, ob sie entweder Gesicht, oder Figur der Person betrachten wollten.

Dabei sahen sich nur 25 Prozent der Männer, die erfahren hatten, dass das Foto eine mögliche langfristige Partnerin zeigte, die Figur an. Von denjenigen, die auf eine Affäre aus waren, interessierten sich dagegen 51 Prozent für den Körperbau.

Die Wissenschaftler interpretierten im Ergebnis ihrer Forschungen dass Männer, die nach einer kurzen Beziehung Ausschau halten, nach der Figur einer Frau schauen, da diese Anhaltspunkte für ihre aktuelle Fruchtbarkeit liefert. Sind Männer hingegen auf der Suche nach einer dauerhaften Beziehung, so gibt eher das Gesicht Aufschluss über die langfristige Fähigkeit Kinder zu empfangen und groß zu ziehen.

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