Noro-Viren sind auf dem Vormarsch, wie die jährlich steigenden Infektionszahlen belegen.
Das Robert-Koch-Instituts meldetet, dass die Infektionszahlen jährlich steigen.
Ähnlich wie der grippale Infekt tritt auch die norovirusbedingte Gastroenteritis vorwiegend in den Wintermonaten auf. Die Zahl der Neuerkrankungen steigt dann schnell um das Zweihundertfache gegenüber dem Sommer und die Ausbrüche in Gemeinschaftseinrichtungen häufen sich.
“Darauf kann man nur mit einer eisernen Hygiene reagieren”, betont der DAK-Chef in Nordhausen, Reinhard Puschner und fordert daher alle Bürger zu verstärkten Hygienemaßnahmen auf.
Das Noro-Virus ist stark ansteckend, sehr robust und weltweit verbreitet.
Nach einer ca. 10 bis 50 stündigen Inkubationszeit sind die Symptome: heftiges Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen, Übelkeit, Kopfschmerzen und Müdigkeit, meist verbunden mit hohem Fieber.
Obwohl die Krankheit in den meisten Fällen nach zwei Tagen überstanden ist und kann der massive Flüssigkeitsverlust durch den plötzlich einsetzenden Brechdurchfall, in seltenen Ausnahmen auch zum Tode des Patienten führen. Insbesondere ältere Menschen und Kinder sind hier als Risikogruppe der meldepflichtigen Krankheit einzustufen.
Die zu der Familie der Caliciviridae gehörenden Noro-Viren zählen zu den verbreitetsten Verursachern einer Gastroenteritis ( Magen-Darm-Grippe) und werden in der Regel auf dem Wege einer Kontakt- bzw. Schmierinfektion übertragen.
Die Infektion erfolgt in den meisten Fällen über Restspuren von Stuhl und Erbrochenem., welche über die Hände direkt von Mensch zu Mensch übertragen werden können oder aber indirekt über Türklinken, Wasserhähnen, Toilettendeckeln etc. weitergereicht werden.
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