MRT-Schädel

Offene MRT – komfortabler als in der Röhre

Moderne radiologische Diagnostik eröffnet Patienten heute das komplette Spektrum komfortabler Untersuchungen in angenehmer Atmosphäre. Große Vorteile bietet die Magnetresonanztomographie (MRT), die im Gegensatz zum normalen Röntgen keine Strahlenbelastung erzeugt. Bisher konnten auch keine anhaltenden Nebenwirkungen festgestellt werden. Das bildgebende Verfahren ermöglicht präzise Darstellungen von Nerven und Weichteilgewebe. Besonders bei der Erkennung von Tumoren oder Entzündungen liefert ein MRT klare Bilder, die auch kleinste Abweichungen zeigen. Besonders angenehm für Patienten mit Platzangst oder eingeschränkter Beweglichkeit ist der offene Kernspintomograph.

MRT-Schädel

Diagnostik durch Bilder des Inneren.

Bequem liegen und entspannen

Viele Menschen fürchten eine Untersuchung in geschlossenen Kernspintomographen. Die „Röhre“ ist ihnen nicht geheuer, die Enge macht ihnen zu schaffen. In offenen Magnetresonanztomographen können Menschen mit Platzangst, Senioren oder Kinder bequem liegen und entspannt den Blick schweifen lassen. Der Rundum-Ausblick verhindert Angstzustände und Nervosität, Menschen mit Übergewicht können ohne Schwierigkeiten liegen. Offene Kernspintomographen arbeiten mit hohen Feldstärken und sind für Untersuchungen von Gelenken, inneren Organen und feinster Gefäße geeignet. Auch kleinste Körperregionen werden detailliert dargestellt.

Verbesserte Bildqualität durch ruhige Untersuchungssituation

Besonders für Kinder sind offene Magnetresonanztomographen eine ideale Möglichkeit. Sie haben während der Untersuchung jederzeit Kontakt zu ihren Eltern und erleben die Situation nicht als bedrohlich. Durch die ruhige Untersuchungssituation liefert ein offenes MRT hohe Bildqualität, da der Patient sich weniger bewegt. Menschen mit eingeschränkter Beweglichkeit profitieren ebenfalls von den offenen Kernspintomographen. Die Öffnungen sind mit 160 cm weitaus großzügiger als übliche Tunnelsysteme, die nur etwa 60 cm Freiraum lassen. Patienten erfahren eine Untersuchung ohne Beklemmungsgefühle, die über zwei Meter breiten Liegeflächen ermöglichen dem radiologischen Personal, Patienten in verschiedenen Richtungen zu drehen.

Radiologische Praxis in der Nähe finden

Nicht alle Radiologen arbeiten mit dem offenen Magnetresonanztomographen. Patienten, die unter Klaustrophobie leiden oder sich bei der geschlossenen Variante einfach unwohl fühlen, können im Internet Verzeichnisse von Praxen und Kliniken abrufen, die das offene MRT einsetzen. Auch wenn keine Praxis in unmittelbarer Wohnortnähe gelistet ist, findet sich immer eine Einrichtung in der nächsten Stadt oder in einer modernen Klinik. Ein etwas weiterer Weg lohnt sich, denn der Komfort der offenen Untersuchungsmethode bietet im Vergleich mit herkömmlichen Röhrensystemen nur Vorteile. Moderne Kernspintomographie diagnostiziert nahezu alle Erkrankungen, wird bei Wirbelsäulenbeschwerden, Bandscheibenvorfällen, Erkennung von Schlaganfällen, Tumoren und in der Notfallmedizin eingesetzt.

Foto: Bernhard Lelle / shutterstock.com

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