Neueste Erkenntnisse in der Schmerzbehandlung zeigen, dass nicht immer Opioide die beste Wahl gegen chronische nicht tumorbedingte Schmerzen sind. Dafür stehen mittlerweile andere nebenwirkungsärmere Schmerzmittel zur Verfügung.
Man kann aber als Patient eine ganz andere Darreichungsform ausprobieren: Joggen.
Denn die bei Ausdauerlauf ausgeschütteten Endorphine – körpereigene Opioide – fördern die Schmerzunterdrückung des Organismus, indem sie die Schmerzweiterleitung in den Nervenbahnen und im Gehirn beeinflussen.
Was das genau bedeutet, erklärten Forscher der Nuklearmedizin, Neurologie und Anästhesie der Technischen Universität München sowie der Universität Bonn vor rund einem Jahr, nachdem sie diesen Prozess weltweit zum ersten Mal visualisiert hatten:
„Die vermehrte Produktion von Endorphinen durch Ausdauerlauf könnte dem Körper also auch als körpereigenes Schmerzmittel dienen“
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