Ostergrillen ohne böse Folgen

Das für das Osterwochenende vorhergesagte Wetter mit strahlendem Sonnenschein und frühlingshaften bis vorsommerlichen Temperaturen wird in vielen Gärten und auf vielen Balkonen die Grillsaison eröffnen lassen.

Doch jedes Jahr wieder steigt die Zahl der Magen- und Darminfektionen zum Beginn der Grillsaison drastisch an.

Grillen ist nicht nur essen allein, sondern vor allem auch ein geselliges Beisammensein. Wenn der Duft vom Grill aufsteigt, dann denken allerdings die wenigsten Menschen an die Gefahr einer Magen- und Darm Infektion, die bei nicht richtig durchgegartem Grillgut auftreten kann. In jedem Jahr werden dem Robert Koch Institut etwa 65.700 Fälle gemeldet, von denen eine Vielzahl direkt auf einen Grillabend zurück zu führen sind.

Die meisten Fälle treten dabei nämlich in den Monaten Mai bis August auf, der klassischen Grillsaison also. Dabei leiden die Betroffenen unter den Symptomen Bauchschmerzen, Durchfall und Fieber, die im schlimmsten Fall bis zu einer Woche andauern können.

Verantwortlich dafür ist meist das wenig bekannte Campylobacter-Bakterium. Dieses gehört zu den am häufigsten von Tieren auf den Menschen übertragenen Bakterien. Zwar kann jedes Tier dieses Bakterium in sich tragen, ohne selbst zu erkranken, am häufigsten aber ist der Erreger in Geflügelfleisch zu finden. Damit der Grillabend nicht ein unschönes Ende nimmt, sollten folgende Tipps beachtet werden.

Besonders bei Geflügel ist darauf zu achten, dass es gut durchgegart ist. Aber auch schon bei der Zubereitung der Speisen für den Grillabend sollte das rohe Geflügelfleisch grundsätzlich getrennt von Speisen, die nicht mehr erhitzt werden, zubereitet werden.

Eine weitere Vorsichtsmaßnahme besteht darin, niemals das fertig gegrillte Gut auf dem selben Teller zu servieren, auf dem zuvor das rohe gelegen hat.

Bildquelle: aboutpixel.de / beim Grillen © Moonlight

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