Penis von Michelangelos David

Penisvergrößerungen werden immer gefragter

Die plastische Chirurgie ermöglicht vieles: Sie lässt auf Glatzen wieder Haare sprießen und ersetzt die Trainingseinheiten im Fitnessstudio mit Implantaten, je nach Wunsch als Sixpack angereiht oder in die Oberarme verfrachtet. Des Mannes bestes Stück lässt sich ebenfalls optimieren. Dass sich viele diese Chance nicht entgehen lassen, beweisen Umfragen und Statistiken.

Penis von Michelangelos David

Die Penisvergrößerung zählt zu jenen Operationen, die von Männern öfter in Anspruch genommen werden als Stirn-Hals-Liftings oder Ohrenkorrekturen.

Drei besonders häufige OPs

Männer haben mittlerweile Gefallen daran gefunden, ihren Körper chirurgisch-ästhetisch behandeln zu lassen. Bereits jeder sechste Patient gehört dem starken Geschlecht an. Der am häufigsten durchgeführte Eingriff ist die Fettabsaugung, auch Liposuktion genannt. Einem Schönheitschirurg aus Wiesbaden zufolge werden Fettabsaugungen am häufigsten „im Bereich der Oberschenkel und an den Hüften, aber auch an Bauch, Taille, Knie, Fesseln und auch in der Kinnregion durchgeführt.“ Dr. Günther Riedel weist jedoch darauf hin, dass für einen solchen Eingriff nur Personen in Frage kommen, die damit keine Gewichtsreduktion aufgrund von Übergewicht erzielen wollen. Lidstraffungen und Nasen-Korrekturen sind laut einer Statistik aus dem Jahre 2012 unter Männern ebenfalls sehr gefragt.

Intimchirurgie gefragt wie nie!

Wer glaubt eine Penisvergrößerung sei ein Eingriff, der nur selten durchgeführt wird, irrt sich. 2011 ergab eine Umfrage, dass diese Behandlung zu den Top 10 der beliebtesten Operationen zählt. Um genau zu sein, befindet sie sich auf dem siebten Platz, noch vor Facelifts der Stirn und des Halses oder Korrekturen von Ohren und Lippen.

Länger und dicker

Bei einer Penisvergrößerung, der Fachbegriff lautet Penisaugmentation, wird eine Verlängerung des Glieds vorgenommen (Penisverlängerung) oder dessen Volumen verändert (Penisverdickung). Zum Teil wird beides in einer Operation durchgeführt. Bei einer Penisverlängerung wird das vordere Halteband des Penis durchtrennt. Dadurch wird der vordere innere Verlauf des Gliedes in eine gerade Position gebracht, sodass sich der innen liegende Teil etwas herausschiebt. Eine Folge der Vergrößerung ist, dass der Erektionswinkel etwas abflacht. Bei der Penisverdickung wird körpereigenes Fett in den Penis verpflanzt. Dies ist auf mehrere Arten durchführbar. Danach müssen Patienten etwa sieben Tage lang einen Druckverband tragen. Erektile Störungen lassen sich mit einem solchen Eingriff nicht behandeln, das Ergebnis konzentriert sich rein auf das äußerliche Erscheinungsbild. Oft sind Minderwertigkeitsgefühle der Grund, weshalb sich Patienten für den chirurgischen Eingriff entscheiden.

 

Dieser Artikel erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit in Bezug auf Medizinisches. Bei gesundheitlichen Problemen sollten Sie stets mit den Ärzten Ihres Vertrauens sprechen!

Quelle: ndphoto /shutterstock.com

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