Phytostoffe gegen Prostatabeschwerden

Mehr als ein Dutzend Phytostoffe erzielen positive Effekte auf die männliche Vorsteherdrüse, die Prostata.

Die Prostata macht praktisch jedem Mann ab einem gewissen Alter Schwierigkeiten. Der eine oder andere hatte selbst in der Jugend schon die Erfahrung mit einer Prostatitis, also eine eher harmlose Entzündung der Prostata, die sehr schmerzhaft und unangenehm ist.

Dabei wird eine Prostatitis durch Sitzen auf kalten Steinen oder einer nassen Badehose verursacht und ist nicht zu vergleichen mit den altersbedingten Problemen.

Doch man kann durchaus etwas Vorbeugendes tun gegen Prostatabeschwerden, pflanzliche Stoffe, sogenannte Phytostoffe helfen ohne zu schaden.

Die westliche Naturheilkunde empfiehlt als Schutz für die Prostata u.a. folgende Pflanzen bzw. Pflanzenstoffe, die u.a. hormonell wirkende Phytosterole enthalten:

  • Arzneikürbis, Arzneipflanze des Jahres 2005 (hormonell ausgleichend)
  • Zitterpappel (anti-inflammatorisch)
  • Brennnessel-Extrakt der Blätter und Wurzel (anti-inflammatorisch, immunstimulierend durch Quercetin, Flavonoide)
  • Goldrute (anti-entzündlich, bakterienhemmend)
  • Spargel (harntreibend, durch Asparaginsäure und Kalium)
  • Sägepalme (krebsschützend)
  • Beta-Sitosterin (Phytopharmakon mit hormoneller Wirkung, hemmt Gewebezuwachs)
  • Selen (anti-oxidativ, krebsschützend)

Beim Arzneikürbis konnte in den Samen durch umfangreiche Analysen ein besonders hoher Gehalt an sog. „Phytosterolen“ ermittelt werden. Diesen wird eine positive Wirkung auf den urologischen Stoffwechsel zugeschrieben.

Arzneikürbissamen stärken das Blasen-Prostata-System und lindern dort typische funktionelle Beschwerden. Besonders günstig ist die Behandlung – langfristig oder auch als Kur – im Anfangsstadium einer gutartigen Prostatavergrößerung.

Der Kürbissamen enthält pflanzliche Hormonstoffe, Carotinoide, Phytosterine und Sterole, Phenylglykoside der Gruppe Lignane, Phytoöstrogene und Polyphenole.

Insgesamt wurden Hunderte Inhaltsstoffe ermittelt: Vitamine A, C und E, Riboflavin, Niacin, Kalzium, Magnesium, Phosphor, Kalium, Zink, Kupfer, Selen, Linolsäure, sowie die Aminosäuren: Tryptophan, Isoleucine, Lysine, Phenylalanine und viele andere Stoffe.

Bei leichten bis mittleren Beschwerden hat sich die frühzeitige Behandlung mit pflanzlichen Wirkstoffen wie Arznei-Kürbissamen oder Sabal (Sägepalmenfrüchte) bewährt. Diese Präparate (z.B. PROSTA FINK® FORTE, GRANU FINK® PROSTA) verbessern die Symptome und zeichnen sich durch ihre besonders gute Verträglichkeit aus.

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