Kontrolle von Prostatakrebs: Eine regelmäßige Beobachtung der Prostata hilft, frühzeitig Krebs zu erkennen

Prostatakrebs-Therapie (1): Die aktive Beobachtung

Kontrolle von Prostatakrebs: Eine regelmäßige Beobachtung der Prostata hilft, frühzeitig Krebs zu erkennenDie Diagnose Prostatakrebs ist immer ein Schock für jeden Betroffenen. Doch die medizinische Forschung eröffnet immer wieder neue Möglichkeiten, um die Krankheit therapeutisch zu behandeln. Bei der Entscheidung für eine ganz bestimmte Behandlungsform sollten immer mehrere ausführliche Gespräche mit einem oder mehreren Medizinern stattfinden – auch Angehörige sollten frühzeitig aktiv involviert werden und mit entscheiden können. Für die Wahl einer bestimmten Therapie-Methode spielen ganz unterschiedliche Umstände eine Rolle: Wie weit der Prostatakrebs bereits fortgeschritten ist, welche Körperteile bereits von Metastasen befallen sind, in welchem Alter der Patient ist und wie es um die gesamte Gesundheits- und Krankengeschichte des Betroffenen steht.




Prostatakrebs: Ein nicht zu unterschätzendes Risiko

Leider darf Prostatakrebs nicht unterschätzt werden, immer noch erkranken sehr viele Männer an der Krebsart – und noch immer kann die Krankheit zum Tod führen. Eine regelmäßige Untersuchung beim Arzt kann daher hilfreich sein, um den Prostatakrebs gegebenenfalls schon frühzeitig erkennen zu können. Mit einer Selbstdiagnose ist hier herzlich wenig getan. Viele Betroffene gehen oft erst dann zum Arzt, wenn die Krankheit bereits ausgebrochen ist – doch das kann schon zu spät sein.

Im frühen Prostatakrebs-Stadium hilft aktives Überwachen



Gerade wenn es sich jedoch noch um kleine und wenig bösartige Tumore handelt oder die vom Prostatakrebs betroffenen Patienten älter als 75 Jahre sind, wird die aktive Überwachung gern als Therapieform angewandt. Hier wird sehr regelmäßig mit verschiedenen, derzeit zur Verfügung stehenden Mitteln untersucht, wie sich der Tumor entwickelt – dazu gehören das gründliche Abtasten der Prostata, die Untersuchung von entnommenen Gewebeproben und ebenso die Messung des PSA-Wertes. Wenn während der Beobachtungszeit eine bösartige Veränderung des Tumors fest gestellt werden sollte, können sogleich die entsprechenden Maßnahmen eingeleitet werden.

Foto: sigrid rossmann / pixelio.de



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