Behandlung von Prostatakrebs: Eine Chemo-Therapie kann notwendig werden, verursacht jedoch schlimme Nebenwirkungen

Prostatakrebs-Therapie (4): Die Chemotherapie

Behandlung von Prostatakrebs: Eine Chemo-Therapie kann notwendig werden, verursacht jedoch schlimme NebenwirkungenBefindet sich der Prostatakrebs in einem weit fortgeschrittenen Stadium, sind oft nur noch aggressive Methoden der Krebs-Therapie möglich – ein operativer Radikal-Eingriff ist meistens nur möglich, solange sich der Tumor nur auf die Prostata selbst beschränkt. Eine Chemotherapie wird bei Patienten von Prostatakrebs eingesetzt, wenn eine Heilung schon nicht mehr möglich ist. Die primären Ziele der Chemotherapie bestehen deshalb darin, die Krebszellen vor einem weiteren Wachstum zu hindern oder sogar zu zerstören.




Chemotherapie bei Prostatakrebs: Heftige Folgen

Besonders schlimm sind die Folgen einer chemotherapeutischen Behandlung von Krebszellen bei Männern, die von einem fortgeschrittenen Prostatakrebs betroffen sind: Hierbei werden Medikamente eingesetzt, welche die bösartigen Krebszellen zerstören und an einem weiteren Wachstum hindern sollen. Dabei werden allerdings auch gesunde Zellen angegriffen – besonders betroffen sind hiervon meistens die Haarwurzelzellen, der Magen-Darm-Trakt sowie die Schleimhäute. Haarausfall, Durchfall und häufige Übelkeit in Verbindung mit Erbrechen sind einige mögliche Folgen. Auch das Immunsystem wird geschwächt – die Anfälligkeit für Infektionen und Allergien steigt dadurch an.

Chemotherapie oft nur mit Schmerzmitteln erträglich



Häufig sind die Folgen von Prostatakrebs nicht nur mit den Tumoren selbst, sondern auch mit heftigen Schmerzen verbunden. Auch eine Chemotherapie löst weitere Folgen aus, so dass in vielen Fällen Schmerzmittel eingesetzt werden, um den Umgang mit der Krankheit erträglicher für den Betroffenen zu gestalten. Neben Medikamenten können auch besondere Therapieformen wie Hypnose in einzelnen Fällen sehr erfolgreich sein.

Foto: Dieter Schütz / pixelio.de



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