Prostatamassage zur Erhaltung der männlichen Sexualität

mann_massageWer das erste Mal von der analen Prostatamassage hört, wird im Regelfall keine positiven Assoziationen haben. Dabei gilt die Prostata als männlicher G-Punkt.



Die sexuelle Stimulation des Analbereichs wird von heterosexuell veranlagten Männern oft nur den Homosexuellen zugeordnet, vor deren Praktiken sich die meisten Männer ekeln oder fürchten.

Die frühkindliche Sauberkeitserziehung und die männlichen Bewegungsabläufe, die in der westlichen Kultur beim Liebesspiel bevorzugt werden, tragen dazu bei, dass sich die Muskeln im Beckenboden leicht verkrampfen und in einer chronischen Daueranspannung bleiben.

Das zieht nach sich, dass sexuelle Empfindungen nur begrenzt wahrgenommen werden und ein ausgedehntes Liebesspiel ohne Ejakulation nicht genossen werden kann.



Dabei wird das Massieren der Prostata seit Jahrhunderten in allen Kulturen auf die unterschiedlichsten Arten praktiziert, um sexuelle Dysfunktionen zu beheben, den Blutzufluss zu steigern und die allgemeine sexuelle Antriebskraft anzukurbeln.

Das Massieren der Drüse, oder „Melken“, wie es auch genannt wird, steigert die Durchblutung und dadurch die Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen des gesamten Bereiches.

Artikel in aktueller medizinischer Fachliteratur empfehlen die Prostata-Massage als Behandlung bei:

  • chronischer Entzündung der Vorsteherdrüse (Prostatitis)
  • Infertilität (Sterilität)
  • gutartiger Prostatavergrößerung (Hypertrophie)
  • als Prävention

Lesen Sie auch die Kurzanleitung für eine Prostatamassage

oder das Themen Special: Alles über die Prostata

Buchempfehlung:
Micha Schulze, Christian Scheuß (Hrsg.): Das Orgasmusbuch. Öfter und intensiver kommen. Orig.-Ausg., Bruno Gmünder Verlag, Berlin 2007, ISBN 3-86187-997-2.

Bild: © Adam Borkowski – Fotolia.com



0 comments on «Prostatamassage zur Erhaltung der männlichen Sexualität»

  1. giovanna sagt:

    Naja eine Massage ist immer gut für den Körper. Man fühlt sich entspannt und ruhig.

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