Radioaktivität kann zur tödlichen Gefahr werden

Japan zieht zurzeit die Bevölkerung der ganzen Erdkugel in den Bann.

Die Gefahr einer radioaktiven Verseuchung ist derzeit in aller Munde. Die Regierung in Tokio warnt die japanischen Bürger vor erhöhten Strahlungswerten.

Viele Menschen stellen sich die Frage, ab wann Radioaktivität gesundheitliche Schäden anrichtet und ab welchem Wert Radioaktivität zu einer tödlichen Gefahr wird.

Das Heimtückische an den radioaktiven Strahlen liegt darin, dass die Gefahr weder zu fühlen, noch zu riechen, noch zu sehen ist. Radioaktive Stoffe schlagen sich in den Böden und in der Atmosphäre nieder, aber auch im menschlichen Körper.

Die Strahlenbelastung wird in der Einheit Sievert gemessen, es gibt unterschiedliche Wirkungsgrade.

In Deutschland ist der Bundesbürger im Durchschnitt einer Strahlenbelastung von vier Millisievert ausgesetzt. Ein Wert, der regional schwankt, der aber keineswegs Schädigungen an der Gesundheit mit sich trägt. Auch wenn es nach Ansicht der Wissenschaft keinen exakt definierten unteren Grenzwert gibt.

Für jene Bürger, die berufsbedingt einer höheren Strahlenbelastung ausgesetzt sind, gilt nach der deutschen Strahlenschutz-Verordnung ein jährlicher Grenzwert von 20 Millisievert. Bei hoher Radioaktivität, die beispielsweise nach einem Reaktorunfall austreten kann, führen die Strahlen zu einer Veränderung der Körperzellen. Vor allem das Knochenmark, die Haut und die Schleimhäute des Magen-Darm-Traktes werden in Mitleidenschaft gezogen.

Selbst niedrigere Dosen können bei der DNA Schädigungen herbeiführen. Je höher der Schaden bei der DNA, desto größer wird das Risiko, an Krebs zu erkranken.

Bildquelle: aboutpixel.de / vorsicht strahlung……. © walter dannehl

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