Rauchen schadet der Fruchtbarkeit von Eltern und Kind

Das Rauchen der Gesundheit schadet und im Verdacht steht, negative Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit von Männern und Frauen zu haben ist schon seit Längerem bekannt.

Nicht allein die Warnhinweise auf den Zigarettenschachteln belegen dies.

Zwei Studien haben sich nun aktuell mit den Auswirkungen des  negativen Einflusses des Rauchens auf die Fruchtbarkeit beschäftigt.

Die erste Studie der Wissenschaftler des University Hospital von Kopenhagen unter der Leitung von Claus Iding Andersen legte den Focus dabei auf die spätere Fortpflanzungsfähigkeit der Embryonen von rauchenden Eltern.

Dazu wurden Embryonen untersucht, die zwischen 37 und 68 Tage alt waren.

Dabei wurde die Zahl der Keimzellen, aus denen sich Sperma oder Eizellen bilden, und der somatischen Zellen, aus denen sich alle anderen Körperzellen entwickeln, ermittelt. Im Ergebnis zeigte sich, dass die Menge der Keimzellen in den Hoden der Embryos rauchender Mütter nur halb so groß war wie die bei nicht rauchenden Müttern.

Die zweite aktuelle Studie untersuchte das Sperma von Rauchern und Nichtrauchern in Hinblick auf die Fruchtbarkeit. Dazu wurde die Menge der Protamine 1 und 2 von 53 Rauchern im Vergleich zu 63 Nichtrauchern untersucht. Die Protamine 1 und 2 haben einen direkten Einfluss auf die Spermienqualität.

Die Untersuchung kam zu dem Ergebnis, dass die Konzentration des Protamins 2 bei Rauchern um 14% niedriger im Vergleich zu Nichtrauchern ist. Des weiteren war das bei Verhältnis zwischen Protamin 1 und 2, das normalerweise 50 zu 50 beträgt, verschoben. Diese Faktoren belegen eine verminderte Fruchtbarkeit von Rauchern.

Daher sollten Frauen als auch Männer das Rauchen einstellen, wenn ein Kinderwunsch vorhanden ist.

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