Risiko Strassenverkehr

autoDie Abgase im Straßenverkehr steigern das Risiko für einen Herzinfarkt um das Dreifache. Vor allem in der ersten Stunde die man am Straßenverkehr teilnimmt, doch auch noch Stunden danach bleibt ein Risiko bestehen. Die Fortbewegungsart ist dabei egal,  ob man Auto fährt, im Bus sitzt oder Fahrrad fährt.

Das Münchner Institut für Epidemiologie des Helmholtz-Zentrums wertete die Daten von Betroffenen aus, die zwischen 1999 und 2003 einen Herzinfarkt bekommen hatten. Das Durschnittsalter der Patienten betrug 60 Jahre, drei Viertel waren männlich.

Insgesamt acht Prozent der Infarkte wurden nach Ansicht der Wissenschaftler durch den Straßenverkehr ausgelöst. Nicht geklärt ist allerdings, ob das erhöhte Risiko ausschließlich auf die Abgasen zurück zu führen ist, oder ob zusätzlich auch der verkehrsbedingte Stress das Herz belastet.

Der Straßenverkehr belastet die Menschen mehr, als gemeinhin vermutet. Besonders anfällig sind Frauen, ältere Männer und Menschen mit Herzerkrankungen.

Dass Autoabgase gesundheitlich negative Auswirkungen haben, ist bereits durch frühere Studien belegt. So mahnt der BUND auf seiner Website, Feinstäube gelangen ungehindert in die Lunge und können dort Entzündungen, Wucherungen, Asthma, Bronchitis und Krebs auslösen. Ultrafeine Stäube finden sogar den Weg in die Blutbahn; mögliche Folgen: Herzinfarkt, Schlaganfall. Ungefähr die Hälfte der Feinstaubpartikel stammt aus dem Verkehr

Quelle: Münchner Institut für Epidemiologie, Helmholtz-Zentrum

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