Rösler präsentiert Aids-Kampagne

Noch immer werden HIV-positive Menschen diskriminiert und stigmatisiert.

Am Arbeitsplatz, in der Familie oder im Freundeskreis. Eine Kampagne soll auf dieses Problem aufmerksam machen.

In Deutschland infizieren sich jedes Jahr etwa 3.000 Menschen mit HIV. Das ist zwar die niedrigste Rate in Europa.

Aber auch hierzulande nimmt die Zahl der Infizierten und an Aids erkrankten Menschen zu. Aus Unwissen oder Unsicherheit haben viele Menschen Probleme im Umgang mit diesen kranken Menschen.

Um das Problem in der Gesellschaft sichtbar zu machen, hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung eine neue Kampagne gestartet.

Unter dem Motto: „Positiv zusammen leben – aber sicher!“ stehen diesmal betroffene Menschen im Mittelpunkt. In Videospots und auf Plakaten gewähren sie sehr persönliche Einblicke in ihr Leben und berichten von ihren alltäglichen Erfahrungen. Sie werben damit für gesellschaftliche Akzeptanz und solidarisches Verhalten.

Neue Kampagne zum Weltaidstag

Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler unterstützt die Aktion. Aufklärung müsse weitergehen, forderte er. Ein offener und diskriminierungsfreier Umgang mit der Thematik HIV und Aids und den Betroffenen sei für die Prävention wichtig. „Wir benötigen die Solidarität und Aufmerksamkeit aller, damit es uns gemeinsam gelingen kann, die Zahl der Neuinfektionen in Zukunft zu senken“, so Rösler.

Die Kampagne bereitet auf den Welt-Aids-Tag vor, der jedes Jahr am 1. Dezember begangen wird.

Quelle: http://www.bundesregierung.de

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