Saftdiät: mit Saft zur Traumfigur?

Die Vorteile der Saftdiät liegen ganz klar auf der Hand: kein anstrengendes Kauen mehr und die Pfunde sollen auch noch purzeln. Liebhaber von deftigem Essen werden an der flüssigen Diät jedoch erst einmal keinen Gefallen finden. Was bringt die Saft-Diät, auch als Juicing bekannt, jedoch wirklich?  Wird unser Körper durch ein paar Tage Verzicht auf feste Nahrung und regelmäßigen Konsum von Frucht- und Gemüse-Säften wirklich schlank und fit? Wir sagen Ihnen was an der Saftdiät dran ist und für wen sich die Flüssignahrung eignet.

Macht die Saftdiät wirklich fit und schlank?

Macht die Saftdiät wirklich fit und schlank?

 

Saftdiät: Obst und Gemüse in flüssiger Form

Bei einem Blick auf die schon bestehenden Diäten dürfte einen eigentlich gar nichts mehr wundern. Neben Low Carb, viel Fett oder nur Ananas, hat sich jedoch in der letzten Zeit eine weitere Wunderwaffe im Kampf gegen die lästigen Kilos etabliert: die sogenannte Saftdiät. In den USA ist das Juicing besonders unter Stars und Sternchen extrem beliebt und soll dazu beitragen, dass der eine oder andere Waschbrettbauch auch weiterhin sichtbar bleibt. An sich ist die Saftiät eher mit einer Fastenkur gleichzusetzen als mit einer klassischen Diät. Es handelt sich auch nicht um eine Nahrungsumstellung, die langfristig angewendet werden kann. Für alle, die jedoch schnell ein paar Pfunde verlieren wollen und den Magen-Darm-Trakt entlasten wollen, soll die Saftdiät wahre Wunder wirken.

 

Keine feste Nahrung mehr

Bei einer Saftdiät werden über den Tag verteilt immer wieder selbst gepresste oder gekaufte Säfte konsumiert. Dabei können auch leichte Gemüsebrühen, sämige Gemüsesuppen oder etwas dickflüssige Gemüsesäfte, zum Beispiel aus Sellerie und Brokkoli, getrunken werden. Zur Herstellung der Säfte werden dabei zum einen ein Entsafter, in den vor allem Obst gegeben wird, oder auch ein Stabmixer, der Gemüse für Brühen und Co. pürieren kann, genutzt. Eine Auswahl an guten Stabmixern finden Sie zum Beispiel unter www.stabmixer-test.org. Eine Auswahl an passenden Saft-Rezepten finden Sie auch hier. Natürlich können auch Fertig-Säfte genutzt werden. Hierbei sollten Sie jedoch vor allem auf die Zusatzstoffe und den Zuckergehalt achten. Neben der Saft-Kur sollte über die Zeit der Diät auch ein leichtes Bewegungsprogramm absolviert werden.
Vorteil der Saftdiät ist ganz klar: die Kilos schmelzen besonders schnell, da einfach weniger Kalorien konsumiert werden.  Das Problem ist jedoch: so schnell wie die Pfunde verschwinden, so schnell sind sie auch meistens nach Ende der Saft-Diät wieder drauf. Darüber hinaus enthalten die Säfte besonders viel Fruchtzucker, der die Zähne angreifen kann und in Verdacht steht in großen Mengen das Risiko für Leberschäden, Bluthochdruck oder Gicht zu erhöhen.

 

Ein Saft pro Tag

Saft an sich ist nicht ungesund, gerade dann, wenn er aus frischem Obst und Gemüse selbst gepresst wurde. Jedoch sollte die Wunderwaffe Saftdiät eher mit Vorsicht genossen werden, denn es handelt sich hierbei vor allem um eine Detox-Kur, die nur über einige Tage durchgezogen werden sollte. Dabei ist wichtig, dass Sie mit den richtigen Erwartung an die Sache ran gehen, denn eine langfristige Gewichtsreduktion findet eher selten statt. Jedoch können die Saft-Tage ein Anstoß für eine Ernährungsumstellung sein, da der Magen-Darm-Trakt nicht mit fettigem oder sehr stark verarbeitetem Essen belastet wird. Ansonsten gilt jedoch: lieber ausgewogen ernähren und je nach Lust und Laune auch einmal einen selbst gepressten Gemüse- oder Obstsaft trinken, denn das macht dauerhaft fit und schlank.

 

Bild: Ljupco Smokovski /shutterstock.com

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