Schlafstörungen: Das gute Glas Milch am Abend

nachtmilchOb bei Schlafstörungen, Jetlag oder als Anti-Aging-Mittel: Das Schlafhormon Melatonin steht seit Jahren hoch im Kurs. Einem Münchner Unternehmen ist es erstmals gelungen, Melatonin auf natürliche Weise verfügbar zu machen.

Aus nachts gemolkener und anschließend kalt verarbeiteter Milch hat das Unternehmen Nachtmilchkristalle entwickelt, die bis zu einhundert Mal mehr Melatonin enthalten als herkömmliche Milch. „Da es sich um ein Lebensmittel handelt, können Nachtmilchkristalle rezeptfrei gekauft werden“, sagt Tony Gnann, Geschäftsführer der Milchkristalle GmbH in München.

„Wie die Menschen produzieren auch laktierende Tiere wie beispielsweise Schafe, Kühe oder Ziegen nachts das Schlafhormon Melatonin“, erläutert Gnann. Um die Melatoninkonzentration in der Milch zu erhöhen, hat Milchkristalle München ein patentiertes Verfahren entwickelt.

Dieses sieht unter anderem eine gras- und kräuterbasierte Nahrung der Tiere vor. Zudem erhalten sie tagsüber eine Extradosis Licht und werden nachts gemolken. Die so gewonnene Nachtmilch ist der Ausgangsstoff der Nachtmilchkristalle.

„Die Nachtmilchkristalle sind reich an natürlichem Melatonin und werden vor dem Zubettgehen einfach in Milch oder Joghurt eingerührt“, erklärt Gnann. Wie in Studien nachgewiesen wurde, steuert das Hormon Melatonin den Tag-Nacht-Rhythmus und kann daher bei Schlafstörungen helfen. Grundsätzlich produziert jeder Mensch das Hormon Melatonin selbst. Es wird, wie bei anderen Säugetieren auch, in der Zirbeldrüse gebildet.

Allerdings: Die Eigenproduktion von Melatonin im menschlichen Körper nimmt ab einem Alter von 25 Jahren deutlich ab.

Weitere Informationen im Internet unter: www.nacht-milchkristalle.de

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