Sehnenscheiden-Entzündung wirken sich auf Beruf aus

Probleme mit der Sehnenscheide wirken sich auf berufliche Tätigkeiten aus

Es gibt bei uns in Deutschland sehr viele Berufe, in denen vorwiegend mit Computern gearbeitet wird.

Ob ein Sachbearbeiter in einem Büro, ein Lagerverwalter einer Speditionsfirma oder die Sprechstundenhilfe bei einem Arzt – sie alle haben eines gemeinsam: Sie tippen den ganzen Tag über eifrig in die Tasten ihres PCs.

Soweit, so gut, das ist ja noch kein Problem. Aber es kann zu einem werden. Eine chronische Entzündung der Sehnenscheiden kann die Folge sein.

Treten die Schmerzen immer wieder auf und die Mediziner können nicht helfen, dann kann auch eine Sehnenscheidenentzündung zur Berufskrankheit werden, die anerkannt wird. Die Betroffenen müssen nachweisen, dass sich die Krankheit aus ihrer beruflichen Tätigkeit ergeben hat und immer wieder bei den gleichen Tätigkeiten auftritt.

Ein Urteil eines Verwaltungsgerichts in Aachen hat dies nun hochoffiziell bestätigt, dass es sich bei einem Kläger tatsächlich um eine chronische Sehnenscheidenentzündung handelt, die in seinem Beruf die Wurzeln hat.

Die Klägerin war eine Frau, die als Beamtin ihren Dienst in einer Finanzbehörde versieht.

Sie konnte glaubhaft vor Gericht versichern und dies durch ärztliche Atteste belegen, dass ihre Krankheit durch die jahrelange Tätigkeit am Computer hervorgerufen wurde.

Durch das Urteil, das allerdings noch nicht rechtskräftig ist, besteht für die Klägerin ein Anspruch auf eine Unfallfürsorgeleistung.

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