Seltene Haustiere als Krankheitserreger

Viele Menschen lieben es, sich mit Haustieren zu umgeben. Katzen und Hunde zählen bei uns in Deutschland zu den beliebtesten Tierarten, mit denen die eigenen vier Wände geteilt werden.

In manchen Fällen sogar das Bett. Die Liebe zu den Tieren kann aber auch übertrieben werden. So manch einem reicht ein süßes Kätzchen oder ein nettes Hündchen nicht aus. Immer öfter halten verschiedene Reptilienarten in unseren Wohnräumlichkeiten Einzug.

Die Freunde von diversen Schlangen oder Eidechsen bedenken oft nicht die Gefahr, die von diesen Tieren ausgeht.

Dabei ist jetzt nicht die Rede davon, dass Schlangen zubeißen können. Es geht darum, dass Reptilien, aber auch ganz „normale“ Haustiere auch als Krankheitserreger auftreten können.

Es ist nach Ansicht der Mediziner kein Zufall, dass mit der Zunahme von exotischen Tierarten in den deutschen Haushalten auch die Anzahl von Infektions- und anderen Krankheiten deutlich zugenommen hat.

Schlangen und Eidechsen tragen gefährliche Keime in sich, warnen die Experten. Ein Großteil der Reptilien, die aus den Zoohandlungen in die Haushalte übersiedeln, bergen Salmonellen in sich. Rund 80 bis 90 Prozent der Reptilien sind Studien zufolge davon betroffen.

An der Leipziger Universität diskutieren derzeit im Rahmen einer Tagung 400 Mediziner und Forscher darüber, welche Gefahren von den seltenen Haustieren ausgehen und mit welchen Arten von Impfungen den Menschen, die sich solche Haustiere halten, geholfen werden kann.

Bildquelle: aboutpixel.de / Sir Hiss © jutta rotter

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