Sportmuffel trotz Krankheiten

sport_strandViele Herzinfarktpatienten treiben nur kurz Sport und verfallen wieder in die übliche Routine und machen keinen Sport mehr. Nur 37 Prozent der Betroffenen betreiben nach einem Jahr nach dem Infarkt noch regelmäßig Sport.

Selbst so eine schwere Erkrankung wie ein Herzinfarkt motiviert viele Sportmuffel nicht zu einem lebenslangen gesunden Verhalten.

Vor allem Frauen neigen dazu, das ärztlich verordnete Training zu unterlassen, weil sie es oft für wichtiger halten, ihre Zeit mit der Pflege ihrer Familie zu verbringen. Dabei vernachlässigen sie die eigene Gesundheit.

Je älter die Männer sind, die einen Herzinfarkt erlitten haben, desto geringer ist später ihr Durchhaltevermögen, was die sportlichen Aktivitäten angeht. „Wir müssen verstehen, warum die Menschen mit dem Training aufhören“, erklärt Dolansky, Studienleiterin.

Patienten sollten stärker in die Pflicht genommen werden und die Ärzte sollten überprüfen, ob die Patienten den verordneten Sport tatsächlich praktizieren.

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