Statine hemmen Prostatakrebs

statineAls Statin wird im allgemeinen medizinischen Sprachgebrauch ein Arzneistoff bezeichnet, der den Lipidstoffwechsel beeinflusst.

Neueste Studien aus den USA zeigen, dass Cholesterinsenker auch bei Prostatakrebs helfen kann, in dem der Krankheitsverlauf positiv beeinflusst wird. Frühere Studien hatten schon gezeigt, dass Männer, die Statine einnehmen, seltener an einer fortgeschrittenen Form von Prostatakrebs leiden. Bisher war aber nicht bekannt, wie die Statine die Tumorentwicklung beeinflussen.

Forscher des Duke Prostate Center in Durham im US-Bundesstaat North Carolina analysierten die Gewebedaten von 254 Männern.

Die mit Statinen behandelten Männer hatten am seltensten entzündete Prostatatumore. Es sind aber wietere Studien notwendig, bis Mediziner Statine als Mittel für eine gesündere Prostata einsetzen werden.

In Deutschland sterben knapp 3 von 100 Männern an Prostatakrebs. Auch wenn der Wert relativ gering ist, gehört der Prostatakrebs zu den häufigsten Krebserkrankungen des Mannes: Er ist innerhalb der Gruppe der an Krebs gestorbenen Männer für etwa zehn Prozent der Todesfälle verantwortlich und stellt damit die dritthäufigste tödliche Krebserkrankung nach Lungen- und Darmkrebs dar.

  • Das Erkrankungsalter von Prostatakrebs liegt bei 69 Jahren, selten vor dem 50. Lebensjahr, davor gibt es keinerlei Erkrankungen
  • Die klassische Operation, also die komplette Entfernung der Prostata wird heute erfolgreich in vielen Kliniken mit verschiedenen Techniken durchgeführt.
  • Die Heilungsrate liegt, abhängig vom Tumorstadium, bei 80 bis 90 Prozent. Alternativ kann die Prostata auch bestrahlt werden.
  • Mögliche Nebenwirkungen der OP / Bestrahlung: Impotenz und Inkontinenz
  • Bei fortgeschrittenem Karzinom wird die Produktion der männlichen Geschlechtshormone (Testosteron) in den Hoden medikamentös unterdrückt.

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