Stream statt Fernsehprogramm

Online-Videotheken feiern Hochkonjunktur. Der Zugang zu Maxdome, Watchever und Co. ist über Geräte wie Apple TV oder PlayStation / Xbox möglich, SmartTVs erledigen die Verbindung sogar komplett eigenständig. Die Abos sind günstig und umfangreich. Bleibt also nur noch die Frage, wie sich die bekanntesten Dienste voneinander unterscheiden.



Nie mehr langweilges TV-Programm dank Online-Videotheken.

Nie mehr langweilges TV-Programm dank Online-Videotheken.

 

Ein erster Überblick

Die drei größten Online-Videotheken sind Maxdome, Watchever und Lovefilm, auch Videoload ist auf dem Vormarsch. Die inhaltlichen Unterschiede sind nicht allzu groß, das Programm wechselt wöchentlich, neue Blu-ray-Erscheinungen werden überall etwa zeitgleich ins Angebot aufgenommen. Diese müssen jedoch meistens zusätzlich erworben werden, die Leihgebühren liegen bei vier bis fünf Euro, auch der Kauf ist möglich (für zehn bis zwölf Euro). Die meisten Nutzer greifen deswegen auf das Monatsabo zurück, in dem zwar nicht alle Neuheiten enthalten sind, dafür aber eine große Zahl bekannter „älterer“ Filme. Übrigens: Auf Rabatt-Plattformen wie www.mein-deal.com gibt es immer wieder Spezialangebote für Online-Videotheken. Heimkino-Fans sollten also die Augen offen halten.

 

Die Preise im Basis-Abo

Maxdome kostet aktuell 7,99 Euro pro Monat. Im Paket enthalten sind etliche hundert Filme, darunter auch jüngere Blockbuster wie Iron Man, und viele bekannte US-Serien wie Homeland, Hannibal oder Breaking Bad. Watchever ist einen Euro teurer, das Abo ist ebenfalls monatlich kündbar, und genau wie bei Maxdome ist der erste Monat gratis. Mit 6,99 Euro monatlich ist Lovefilm der günstigste unter den drei Anbietern. Das Filmangebot ist dennoch mit den beiden anderen vergleichbar, die Unterschiede lassen sich kaum pauschalisieren, da die Filmpalette regelmäßig durchmischt wird. Welcher Dienst am besten ist, bleibt aufgrund der vergleichbaren Kosten und Inhalte also eine individuelle Sache.

 

Auf ausländische Dienste zugreifen

Die deutsche Anbieterlandschaft ist in den letzten Jahren stark gewachsen – dennoch haben die amerikanischen Dienste die Nase noch weit vorne. Netflix und Co. sind von Deutschland aus allerdings nicht erreichbar. Abhilfe schafft ein Proxy-Zugang, der den Nutzer über eine ausländische IP-Adresse in die amerikanische Videowelt bringt. Der einzige Nachteil daran: Aufgrund der Proxy-Thematik empfiehlt sich der Zugang über den PC-Browser anstatt direkt über den SmartTV. Ein HDMI-Kabel bringt die Inhalte dennoch auf den großen Bildschirm.



 

Bild: baran/shutterstock.com



 

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