Gluecksspiel im Casino | © panthermedia.net / Sebastian Duda

Testosteron und Adrenalin beim Echtgeld Glücksspiel – warum zocken Männer? – Was bei Männern pures Adrenalin auslöst, das sind Glücksspiele

Zugegeben, Testosteron und Adrenalin bei einem Mann sind nicht mehr so positiv behaftet, wie noch vor ein paar Jahren. Besonders das männliche Ego hat in den letzten Jahren gelitten. Während Frauen Liebe und Respekt voneinander trennen können, fällt es vielen Männern schwer, diese beiden Punkte auseinanderzuhalten. Männer mit einem großen Ego sind aber selbstbewusst und wissen, was sie wollen. Das gilt beim Dating genauso wie beim Kennenlernen oder beim Glücksspiel. Ja, Glücksspiel gibt den Herren der Schöpfung ein Gefühl von Überlegenheit und Anerkennung. Besonders, wenn sie sich wie ein Firmenboss aufspielen und viel Geld verprassen können. Schließlich werden sie zum König erkoren, sobald sie beim Roulette oder einem Casinospiel gewinnen.



Glücksspiel ist kein Leistungssport

Mann im Casino | © panthermedia.net / S_Razvodovskij

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Allerdings sollte der Mann das Glücksspiel nicht als Hochleistungssport ansehen. Im Echtgeld Casino spielen kann das sonst nach hinten losgehen. Denn Casinogames werden durch den Zufall bestimmt. Auf der von uns verlinkten Fachseite gibt es über das Prinzip von Casinos, Glücksspielen und den verschiedenen Abstufungen und Unterschieden umfangreiche Informationen.

Trotzdem, Männer messen sich anhand ihrer Leistung und das gilt auch für die Spielbank. Zahlreiche Promis wie Ben Affleck oder Boris Becker machen es vor. Sie haben an einer Karriere als Pokerspieler gebastelt – beide mit mäßigem Gewinnerfolg, aber lukrativen Werbeverträgen. Doch was löst das Glücksspiel beim Mann denn noch aus? Klar ist – es steigert die sexuelle Potenz und das männliche Selbstwertgefühl.

Eine medizinische Versuchserklärung

Mann mit Freunden im Casino | © panthermedia.net / shotsstudio

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Testosteron

Was ist es, dass männliche Zocker mehr anheizt, als die weiblichen Spielerinnen? Wissenschaftler konnten nachweisen, dass ein hoher Testosteronspiegel die Männer besonders riskant und oft auch erfolgreich handeln lässt. Allerdings lässt sich die Lust auf Glücksspiel nicht nur alleine auf den Testosteronspiegel zurückführen. Denn Menschen mit einem niedrigen Testosteron-Wert können ebenso risikofreudig sein.



Das Ansehen und die Anerkennung

Glücksspiel steht in der Gewinnphase für Geld, Freundschaft und soziale Kontakte. Männer, die Geld haben, fühlen sich wie ein Gentleman, genießen ein höheres Ansehen und sind beliebter. Das glauben die Herren der Schöpfung jedenfalls. Für sie ist die Bedeutung des Gewinnes beim Glücksspiel an den Wunsch gekoppelt, mehr soziale Kontakte und Prestige zu erhalten. Bei Männern, die häufig spielen, verschwindet dieser Wunsch allerdings irgendwann.

Das Glücksspiel wird dann zum Selbstzweck. Das Verlangen, zu zocken, nimmt zu, sobald ein persönlicher Misserfolg, wie eine Trennung bei dem Mann vorkommt. Mit dem Glücksspiel versucht der Mann also seine Probleme zu kompensieren.

Unterschiede zwischen Mann und Frau

Den typischen Glücksspieler stellt man sich folgendermaßen vor: männlich, heruntergekommenes Outfit, um die 30-35 Jahre, Alkoholiker und Raucher. Tatsächlich ist erwiesen, dass rund 80 Prozent der pathologischen, also suchtabhängigen Spieler Männer sind. Doch Spielhallen und Casinos sind auch für Frauen interessant. In den letzten Jahren nahm die Zahl der weiblichen Spieler zu.

Zwar spielen Frauen insgesamt gesehen seltener als Männer und auch später im Alter, denn die meisten Spielerinnen sind erst zwischen 40 bis 49, wenn sie mit dem Zocken anfangen. Das ist meistens der Moment, wo die Kinder groß sind und nicht mehr zu Hause wohnen. Frauen kompensieren mit dem Glücksspiel also ihre Leere oder ein erlebtes Trauma. Der Weg vom Freizeitspiel zur Abhängigkeit geht bei den Frauen demnach viel schneller. Da sich die Frauen mehr schämen als die Männer, suchen sie sich außerdem weniger Hilfe von außen.

Fazit: Droge Casino?

Statistik: Motive der Deutschen, Glücksspiele zu spielen in den Jahren 2007 bis 2015 | Statista
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Normalerweise nehmen Männer im Casino keine Drogen, denn das Glücksspiel selbst ist ja die Droge und entfaltet auch eine ähnliche Wirkung, wie eine klassische Droge. Ein Entzug verursacht, wie beim Alkohol, körperliche und psychische Symptome. Das Aufhören des Zockens fällt vielen Männern schwer. Zu den bekannten Symptomen beim Glücksspiel gehören Kontrollverlust, Schlafstörungen, Unfähigkeit zur Abstinenz, finanzielle Risiken, Vernachlässigung von Freunden, Partner, Familie und Hobbys, Beschaffungskriminalität, Depressionen und vieles mehr.

Wer gerne und häufig spielt, muss nicht gleich süchtig sein. Um herauszufinden, ob man als Mann nur sein Ego stärkt oder ein problematisches Spielverhalten an den Tag legt, sollte am besten einen Selbsttest im Internet machen.



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