Tipp: Fit in den Herbst

herbst_mannDer Herbst steht praktisch vor der Tür und mit ihm Husten, Schnupfen, Heiserkeit. Ob in der Straßenbahn, im Büro, im Supermarkt, überall wird gehustet, geschnieft, geniest.

Überhitzte und schlecht belüftete Räumen drinnen und Nässe und Kälte draußen machen uns anfällig und dann auch krank. Wer fit und gesund durch den Herbst kommen und die nasskalte Jahreszeit zur Abwechslung einmal ohne Erkältung überstehen will, der sollte rechtzeitig sein Immunsystem auf Trab bringen und aktiv etwas tun, um es zu stärken.

Essen:

Im Herbst stellt die Natur den Verbrauchern eine große Auswahl an frischen Lebensmitteln zur Verfügung: Kürbis, Feldsalat und Brokkoli sollten auf der Einkaufsliste ganz oben stehen. Ebenso Staudensellerie, Möhren, Kartoffeln, Zwiebeln, Blumenkohl, Rote Beete und Grüne Bohnen.

Brokkoli und Kartoffeln sind reich an Vitamin C, die Carotinoide im Kürbis und das Beta-Carotin in der Möhre sind gut für die Sehkraft, Magnesium im Feldsalat kräftigt das Herz. Eine Extraportionen Vitamin C bekommen Sie durch Grapefruits, Orangen oder Kiwis.

Sport:
Bewegen Sie sich regelmäßig an der frischen Luft. Am besten 2 bis 3 mal in der Woche, 30 Minuten lang. Walking, Wandern, Nordic Walking, Joggen oder Radfahren sind optimal. Im Herbst und Winter einfach nach dem Zwiebel-Prinzip anziehen, also mehrere Schichten von Kleidung tragen, so kann man sich bei Bedarf einfach ausziehen.

Gehen Sie regelmäßig in der nass-feuchten Abendluft spazieren. Damit stimmen Sie Ihren Körper auf die Temperaturen und den nahenden Winter ein.

Sauna:
Nicht nur nach dem Sport erfreut sich diese Entspannung der größten Beliebtheit. Bereits in der Antike wusste man um die wohltuende Wirkung von Schwitzräumen. Mittlerweilen nutzen monatlich weit mehr als 5 Millionen Menschen Saunen, um ihren Kreislauf in Schwung zu halten.

Sonne:
Tanken Sie soviel Sonnenlicht wie möglich. Halten Sie sich täglich mindestens eine halbe Stunde im Freien auf. Tageslicht aktiviert die Abwehrkraft!

Trinken Sie genug:
Am besten Kräutertee, Mineralwasser oder Saftschorle. Dann sind die Schleimhäute von Nase, Rachen und Augen immer gut befeuchtet. Dadurch wehren Sie Keime leichter ab.

Lüften:
Lüften Sie regelmäßig. Am besten mit Stoßlüften, also kurzzeitig so viele Fenster wie möglich öffnen. Die verbrauchte Luft muss raus und frische soll rein. Trockene Heizungsluft in der Wohnung oder im Büro macht Sie schneller krank.

Wechselduschen:
5 Minuten heiß duschen, dann 5 Minuten richtig kalt. Danach gut abtrocknen und sich schön warm anziehen. Wenn die Gefäße gut durchblutet sind, können sich die Schnupfenviren auf den Schleimhäuten nur schwer festsetzen.

Schlaf:
Ausreichend Schlaf. Schlafmangel macht Körper und Seele anfälliger gegen Infektionen. Ein gut erholter und ausgeruhter Körper kann auf Viren und Bakterien viel besser und schneller reagieren.

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