Tipp: Hotel Otto in Berlin

Als Quereinsteigerin übernahm Direktorin Rita Müller zusammen mit ihrem Mann 2006 das ehemalige Hotel Westerland. Nach Umbau und umfangreicher Renovierung entstand ein modernes Stadthotel mit 45 Zimmern.

Der Führungsstil der rührigen Hotelchefin garantiert ein außergewöhnlich gutes Arbeitsklima. Müllers Stärke sind ihre Gastgeberqualitäten, und die scheinen sich auf ihre Mitarbeiter zu übertragen. Wie wir selbst erfahren durften, ist die Zufriedenheit des Personals hoch.

Es sind die kleinen Gesten, die uns in diesem Haus positiv auffallen: Die persönliche Zimmerbegleitung nach dem Check-in, frisches Obst, kostenloses Mineralwasser (so viel man möchte) und ein Infoblatt mit den Monats-Highlights auf dem Zimmer oder die unkomplizierte Hilfe bei der Gestaltung des kulturellen Abendprogramms – all diese Vorzüge beeindrucken den vielreisenden Businessgast und machen das Hotel zu einer bemerkenswerten Übernachtungsadresse.

Die Zimmer verschiedener Kategorien sind schick durchgestylt. Das Interieur, welches von moderner Schlichtheit und verschiedenen Design-Elementen geprägt ist, dürfte insbesondere eine junge und dynamische Gästeklientel ansprechen, die sich möglicherweise nicht daran stört, dass das Platzangebot, insbesondere in den Standard-Zimmern, recht begrenzt ist.

Herzstück des Hauses ist zweifellos die 7. Etage. Die Frühstückslounge im obersten Stockwerk ist ein angenehmer Rückzugsbereich, wo man bei einer Tasse Tee gemütlich Zeitung lesen oder von der angrenzender Dachterrasse einfach nur den Ausblick auf die Dächer Berlins genießen kann. Tagsüber stehen hier für Hotelgäste Kaffee, Kaltgetränke und hausgemachte Kuchen kostenfrei zur Verfügung. Morgens wird man vom gut gelaunten Service mit einem ausgewogenen Bio-Frühstück verwöhnt, bei dem kaum Wünsche offen bleiben.

Immer wieder bietet das Hotel Otto seinen Gästen interessante Übernachtungs-Pakete an. So schnürt das Haus pünktlich zur Fußball-WM ein „Jenseits von Afrika“-Paket für Frauen mit einem Wellness- und Wohlfühlprogramm. Während in Südafrika der Ball rollt, geht es mit der besten Freundin zu einem Kurztrip in die Hauptstadt.

Nach einem ausgiebigen Frühstück entdecken die Frauen Museen, Galerien, Boutiquen und Cafés und können sich dann noch in einem türkischen Hamam speziell für Frauen verwöhnen lassen. Ein weiterer Beweis dafür, dass sich das Team um Rita Müller immer etwas Neues einfallen lässt – so etwas nennt man Gästebindung.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.