Tipps gegen Mücken – Wie man sie am besten los wird

Mückenstiche sind nicht nur lästig sondern können auch gefährlich werden, das bestätigen Forscher. Das feucht-warme Wetter ist eine ideale Vorrausetzung für die Vermehrung der Stech-Insekten, vor allem für die Exoten, die sich zunehmend in Deutschland ausbreiten. Manche von ihnen übertragen gefährliche Viren. Wir zeigen Ihnen, wie Sie sich gegen die hartnäckigen Biester schützen können.

Lästige Mücken zerstören oftmals einen schönen Sommerabend.

Lästige Mücken zerstören oftmals einen schönen Sommerabend.

 

Woher kommen die vielen Mücken?

Dank des Klimawandels können sich die Mücken immer weiter ausbreiten. In Deutschland gibt es bereits mehr als 50 verschiedene Stechmückenarten und sie werden an schönen Sommerabenden regelmäßig zur Plage. Die Asiatische Tigermücke ist nur eine der vielen Exoten. Sie kann mehr als 20 Viren auf den Menschen übertragen. Noch überlebt sie die kalten Winter in Deutschland nicht, in Italien hingegen hat sie sich schon heimisch gemacht.

 

Was zieht Mücken an?

Alle Arten haben eines gemeinsam: sie werden von Duftstoffen angelockt. Die Insekten bevorzugen weder ein Geschlecht noch süßes Blut, wie viele fälschlicherweise glauben. Experten wissen, dass es die Atemluft ist, die sie anziehen. Dabei werden die kleinen Blutsauger von den Menschen die besonders viel Kohlendioxid ausstoßen angelockt. Sollten Sie zum Beispiel viel Kohlenhydrate wie Reis oder Bier zu sich nehmen, haben Sie erhöhte Kohlendioxidausdünstungen und landen somit ganz oben auf der Speisekarte der stechenden Insekten. Sie können den Atem über eine Distanz von 50 Metern aufspüren. Studien zufolge, bevorzugen Stechmücken die Blutgruppe 0. Der Geruch von Schweiß zieht Mücken ebenso an.

 

Welche Mittel bringen am Meisten, welche weniger?

Gartenfackeln oder Duftkerzen sind gegen Mücken nutzlos. Experten raten auch von elektronischen Fallen wie UV-Licht ab. Nur wenige Mücken werden davon angelockt, dafür umso mehr nachtaktive Insekten. Glücklicherweise gibt es ein Mittel das gegen alle wirkt. Mückensprays oder Cremes mit dem Wirkstoff DEET sind laut Stiftung Warentest am effektivsten. Icaridin ist auch sehr wirksam gegen Mücken. Beide Stoffe reizen jedoch die Schleimhäute und sind für Säuglinge oder Kleinkinder ungeeignet. Experten raten auch von Ätherischen Ölen, Apparate für die Steckdose und Biozidverdampfer ab. Diese bringen nur wenig und können allergische Reaktionen auslösen.

 

Sie wurden gestochen und was nun?

 Damit das Blut nicht schnell gerinnt und beim Saugen flüssig bleibt, enthält die Speichel einer Mücke ein bestimmtes Enzym. Dieses Enzym sorgt auch für den Juckreiz und nicht der Stich selbst. Alles was kühlt hilft in der Regel dagegen. Auch Hausmittel wie Spucke und Zitronenscheiben lindern den Reiz. Sie können fünf Minuten lang eine Zwiebelscheibe auf die Einstichstelle legen. Auch das mindert das Verlangen zu kratzen.

Nun können Sie sich beruhigt an einem See auskurieren, ohne Angst vor Mücken haben zu müssen.

Foto: smuay/shutterstock.com

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