Tumorreste im Blut erkennen

Wibluttestssenschaftler des Johns Hopkins Kimmel Cancer Center haben Bluttests entwickelt, die nachvollziehbar machen, ob eine Krebsbehandlung erfolgreich ist oder ob die Krankheit zurückkehrt. Der Test identifiziert Neuanordnungen der Tumor-DNA, die für den jeweiligen Patienten spezifisch sind.

In Zukunft soll dieser „genetische Fingerabdruck“ eingesetzt werden, um die winzigen Überreste eines Tumors zu erkennen. Derzeit sind derartige Verfahren äußerst kostenintensiv. Die Kosten beginnen jedoch langsam zu fallen.

Noch sind weitere Untersuchungen notwendig, um sicherzustellen, dass ein derartiger Test das Wiederkehren einer Krebserkrankung korrekt erkennen kann. Derzeit sind die Kosten von rund 3.200 Pfund pro Patient ein großes Hindernis. Der Wissenschaftler Velculescu ist optimistisch, dass das neue Verfahren innerhalb von fünf Jahren allgemein einsetzbar sein wird.

Details der Untersuchung wurden in Science Translational Medicine http://stm.sciencemag.org veröffentlicht.

http://www.hopkinskimmelcancercenter.org

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