Vergesslich oder dement ?

denkenSchon ab Mitte 30 lassen manche Gehirnfunktionen nach. Als erstes wird die räumliche Orientierung reduziert, danach dann das Kurzzeitgedächtnis.

Nach aktuellsten Erkenntnissen werden zwar neue Nervenzellen im Laufe des Lebens gebildet, aber die Vernetzungen nehmen ab. Um das 40. Lebensjahr herum wird das Arbeitstempo des Gehirns („Reaktionszeit“) reduziert, sodass es normal ist, wenn einem gewisse Inhalte erst später einfallen.

Im Alter von etwa 60 Jahren fallen einem Namen von Freunden nicht mehr ein oder  wichtige Geburtstage hat man nicht mehr drauf. Man darf also vergessen, man sollte aber immer noch normal funktionieren.

Nach aktuellem Kenntnisstand sind folgende Substanzen wirksam für ein gutes Gedächtnis. Sie scheinen die grauen Zellen vor einem Schadensfall zu schützen oder ihn zu verzögern. Bewährt hat sich bereits rund ein Dutzend, darunter:

* Vinpocetin (antioxidativ)
* Inositol (Zellstoffwechsel)
* NADH (Zellenergie)
* Folsäure, Ginkgo biloba (Radikalenfänger)
* Co-Enzym Q10 (Antioxidans)
* Panax Ginseng (antiinflammatorisch, antidepressiv)

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