Die verrücktesten Essens-Wettbewerbe

Mit dem Essen spielt man nicht – oder etwa doch? In Amerika ist das jedenfalls gang und gäbe, denn dort werden die verrücktesten Essenswettbewerbe veranstaltet. Egal ob Monster-Burger oder 70-Zentimeter-Pizza, wir zeigen Ihnen die absurdesten „Food Challenges“.

Wie viele davon schaffen Sie? Der Rekord liegt bei 69 Hotdogs in zehn Minuten.

Wie viele davon schaffen Sie? Der Rekord liegt bei 69 Hotdogs in zehn Minuten.

Pig N’ Chik Sarge Burger

Recht bekannt ist das Restaurant Pig N‘ Chik in Sherwood, Arkansas. Die Essens-Wettbewerbe in den USA haben meist das gleiche Verfahren: Möglichst viel in kurzer Zeit essen. Das gilt auch im Pig N‘ Chik, wo man herausgefordert wird, ihren Sarge Burger innerhalb von 30 Minuten zu verschlingen. Die Riesen-Speise besteht aus vier Pfund Rindfleisch – umgerechnet sind das fast zwei Kilo – sowie einem Pfund Brötchen und haufenweise Käse, Gurken und Tomaten. Wer diese Challenge schafft, der bekommt die Speise umsonst. Wenn nicht, kostet der Burger rund 25 Dollar.

LW Riesen-Pizza

In Long Beach, Kalifornien, gibt es die Chance, 100 Dollar bar und einen 100 Dollar Gutschein zu gewinnen und das Geld für die Bestellung zurück zu bekommen. Und wo genau? Bei LW Pizza. Was müssen Sie dafür tun? Sie haben richtig geraten: essen. Und zwar eine siebzig Zentimeter große Peperoni Pizza (in den USA versteht man unter Peperoni scharfe Salami). Das muss in weniger als einer Stunde geschafft werden. Aufs Klo zu gehen ist während dessen verboten, schließlich muss ja alles im Magen landen und nicht in der Toilette.

Wurst-Wettessen in New York

In Coney Island, New York, bei Nathans’s Famous findet jedes Jahr das größte internationale Hot-Dog-Wettessen statt. Alles begann am 4. Juli 1916 als vier Einwanderer darüber diskutierten, wer von ihnen der größte Patriot sei. Entscheiden sollten sie es mit einem Hotdog-Wettbewerb. Den Gerüchten zufolge gewann Joe Alger mit 13 Hotdogs. Den Weltrekord hält der heute 29-jährige und 95 Kilogramm schwere Joey Chestnut mit 69 Hotdogs in zehn Minuten. Für ihn war es bereits der siebte Sieg in Folge. Bei dem Wettbewerb stehen die Teilnehmer nebeneinander an einem Tisch und zwängen sich einen Hotdog nach dem anderen in den Mund. Neben einer Geldprämie gewinnt der Sieger den offiziellen Weltmeistertitel, der „Gelbe Senfgürtel“.

Die Chicken-Wings von Corner Tap sind 65 Mal schärfer als eine Jalapeño.

Die Chicken-Wings von Corner Tap sind 65 Mal schärfer als eine Jalapeño.

Super heiße Chicken-Wings

Chicken-Wings kennt jeder, am besten auch noch leicht scharf, denn so isst man sie am liebsten. Doch im Chicagoer Corner Tap existiert „leicht“ scharf nicht, im Gegenteil, sie haben die schärfesten Chicken-Wings der Welt. Der Chefkoch Robin Rosenberg, der die heißen Flügelchen zubereitet, muss den Gast erst einen schriftlichen Vertrag unterschreiben lassen, damit er später nicht wegen Schadenersatz angeklagt werden kann. Dem Kunden steht während dem Verzehr eine Alarmglocke bereit. Wenn die Schärfe zu unerträglich wird, kann er sie läuten. Sofort wird er mit Sauerrahm, Zucker und Weißbrot versorgt, da Fett und Zucker die Schärfe am besten abbauen. Wenn er aber alle schafft, kommt sein Bild auf die Corner Taps Wall of Fame. Hergestellt werden die Chicken-Wings mit der Red Savina, die bis vor kurzem noch als die weltweit schärfste Chili-Sorte galt. Sie ist gut 65 Mal schärfer als eine gewöhnliche Jalapeño. Na dann, guten Appetit.

Blutwurst werfen in England

Wenn Sie denken, die spinnen die Amis, dann haben sie falsch gedacht. Der weitaus skurrilste Essens-Wettbewerb findet in England in Ramsbottom statt. Hier geht es nicht darum, das Essen zu verzehren, sondern es zu werfen: Blutwurst-Werfen. Dabei müssen die Teilnehmer mit einer „Lancashire“-Blutwurst auf in sechs Meter Höhe hängendes „Yorkshire Puddings“-Gebäck werfen. Angeblich kommt die Tradition daher, dass in den Rosenkriegen zwischen York und Lancaster beiden Seiten die Munition ausging und sie begannen, mit Essen auf sich zu werfen. Ob dem zu glauben ist, sei dahingestellt. Der Gewinner des „Blackpudding throwing Chamionship“ darf sich danach jedenfalls „Prince of Pudding“ nennen. Na dann, fröhliche Essenspiele!

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