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Verstopfung: ein unliebsames Thema und doch vielen bekannt

Im legendären Film American Pie wird Finch – auch Heimscheißer genannt – mittels Abführmitteln dazu gezwungen, nicht nur eine öffentliche, sondern gleich auch noch die Mädchen-Toilette zu nutzen. Damit wurde filmisch umgesetzt, wovor vielen kraust: auf einer öffentlichen Toilette das große Geschäft erledigen zu müssen. Darüber reden mag kaum jemand, aber doch plagen sich viele im Urlaub dann mit Verstopfungen und Unwohlsein. Das Befremden vor einer Toilette, die vor einem schon andere nutzen, ist einfach zu groß. Doch auch im Alltag plagen sich viele Menschen immer wieder mit Verdauungsbeschwerden. Grund hierfür ist meist eine falsche Ernährung.

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Verstopfungen sind für Betroffene sehr unangenehm. Eine gesunde Ernährung kann helfen.

Der Darm – ein empfindlicher Kollege

Wie oft sich der Darm entleeren muss, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. In der Regel jedoch sollte er sich so einmal die Woche entleeren. Dabei darf man keine großen Schmerzen verspüren und der Stuhlgang sollte normalweich sein. Wer gar mit einem Finger nachhelfen muss, der sollte dringend zum Arzt. Auch wer ständig Schmerzen rundum die Darmgegend verspürt und nur schwerlich auf die Toilette kann, muss ebenso einen Arzt aufsuchen.

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Leinsamen, Hülsenfrüchte und volles Korn: Ballaststoffe sind wichtig für die Verdauung.

Aber man kann dem Darm auch entgegenkommen. So ist es wichtig, dass man sich abwechslungsreich aber vor allem auch ballaststoffreich ernährt. Leinesamen können hier wahre Wunder bewirken. Außerdem soll auch Olivenöl sehr gesund und eine leicht abführende Wirkung haben. Wer in seinem Darm eine gesunde Flora haben möchte, der sollte zusätzlich ausreichend Milchprodukte wie Quark oder Joghurt essen. Die enthaltenen Milchsäurebakterien unterstützen die Flora. Allerdings nur Joghurt ohne Zucker! Mehr zu Ursachen und Lösungen für Verstopfungen findet man online bei medicamon.

Bin ich alleine damit?

Nein! Mittlerweile klagt etwa ein Drittel der Bevölkerung über einen trägen Darm. Dabei ist die Einnahme von Abführmittel jedoch nur in seltenen Fällen und nur nach Rücksprache mit dem Arzt sinnvoll. Wichtiger ist es, die Ernährung anzupassen und viel zu trinken. Außerdem Zucker und Fett zu reduzieren. Auch Trockenobst ist sehr gesund. Wer dauerhaft Beschwerden hat, kommt aber um den Gang zum Arzt nicht herum.

Bild: ER_09, shutterstock.com / Shebeko, shutterstock.com

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