Voraus denken: Wintertrends 2013

Offiziell hat der Sommer schon begonnen – in Deutschland fühlt es sich aber anders an. Männer mit Modefaible machen aus der Not einfach eine Tugend und schauen sich schon jetzt um, was es im kommenden Winter zu tragen gilt. Immerhin: Allem Zweckoptimismus zum Trotz können einige der guten Stücke wohl schon in nächster Zeit getragen werden. Modische Vorreiter können ihren Status damit einmal mehr unter Beweis stellen.



Alpine Kleidung für alpine Tage

Alpine Kleidung für alpine Tage

Ganz klar: Aktuell geht es in der Männermode wieder zurück von casual in Richtung schick. Der Hang zu alpinen Looks bestätigt das, galten die Tage und Nächte im Skiurlaub doch schon immer als mondän und elegant. Dieses Jahr wird das auch in deutschen Großstädten fernab der Berge sichtbar werden. Daunenjacken in starken Farben, robuste Boots mit leichten Sneaker-Anleihen von Marken wie Boss und schmal geschnittene Stoffhosen geben die Basis vor. Schals und Pullover im Norweger-Style runden den Look ab – doch das war ja ohnehin nie anders.

Übergrößen ganz bewusst

Wer bei den schlanken Stoffhosen aufgehorcht hat, wird sich nun um 180 Grad drehen müssen. Denn die Winter-Kollektionen der Designer gehen verstärkt auf Oversize. Steppmäntel und –westen geben den Takt vor, hinzu kommen Jeans, die dem bisherigen Slim-Trend den Kampf ansagen. Edel-Labels wie Woolrich steuern bewegungsfreundliche Hosen bei. Keine Frage: Weihnachten 2013 muss nicht so figurbetont werden wie in den letzten Jahren.

Außerdem: Retro und Fell sind wieder da

Trendbewusste Style-Blogger und dekorierte Fashion-Magazine sind sich in einem weiteren Punkt einig. Dabei geht es um ein heikles Thema: Fell. Aller Streitbarkeit zum Trotz scheint Fell dieses Jahr ein echtes Revival zu feiern. Als Hauptgrund dafür dient das Stichwort Männlichkeit. So reicht schon ein kleiner Fellkragen aus, um dem gesamten Look einen erwachsenen, souveränen Look zu verpassen. Was sich darunter verbirgt, dürfte ebenfalls polarisieren: Strickpullover aus den guten alten Zeiten werden ebenfalls neue Absatzhöhen vorhergesagt. Das wirklich Gute daran: Großvater darf sich nun auch einmal als Trendsetter fühlen.



Blick auf die Szene

Wie immer spielen die Italiener eine zentrale Rolle, wenn es um die Trends der nächsten Saison geht. So auch 2013: Dolce & Gabbana, Dior und Konsorten waren wieder einmal die ersten, die die oben genannten Trends geschaffen und damit in die Wege geleitet haben. Trend-Namen wie Asos können sich das natürlich nicht entgehen lassen. Für den Blick ins Portemonnaie hat diese breite Produktpalette Vorteile; ganz umsonst ist ein komplett neuer Dress natürlich trotzdem nicht. Immerhin: Mit Online-Gutscheinen lassen sich immerhin gute Prozente sparen. Und überhaupt: Wer schön sein will, muss leiden. Auch das hat sich also nicht geändert.

Auf dem Kopf: nass, aber nicht vom Regen

Wer den vergangenen Winter in Mitteleuropa miterlebt hat, wird auch in diesem Jahr kalte und lange Monate erwarten. Das bedeutet: Beanies und Mützen werden erneut Hochkonjunktur erleben. Ein Blick auf aktuelle Frisuren dürfte deswegen schon jetzt auch für den Winter gültig sein. Dabei zeigt sich Erstaunliches: Und zwar bahnt sich die Gelfrisur ihren Weg zurück in die Herren-Friseursalons. Das tut sie ziemlich kompromisslos und zeigt dabei, was sie vom naturbelassenen Out-of-Bed-Trend der letzten Jahre hält – nämlich nicht viel. Es darf also kräftig zugegriffen werden. Zurückgekämmt ist ebenso erlaubt wie gescheitelt, zumindest wenn man Calvin Klein, Louis Vuitton und Gucci Glauben schenken darf.

Quelle: http://www.menshealth.de/style/trends/das-ist-trend-im-winter-2013.229174.htm
Foto: pio3 / Shutterstock



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