Vorbeugung schützt vor Krebs

paar am seeDas deutsche Krebsforschungszentrum hat sieben Präventionsregeln zum Schutz vor Krebs veröffentlicht:



Schluss mit dem Rauchen:
Auch wenn Sie schon jahrelang rauchen – es lohnt sich in jedem Alter, damit aufzuhören. Bereits vier bis fünf Jahre, nachdem Sie das Rauchen eingestellt haben, ist Ihr Risiko, an Krebs oder einem anderen schweren Leiden zu erkranken, deutlich vermindert. Nach 15 Jahren ohne Zigarette entspricht Ihr Lungenkrebsrisiko dem eines Nichtrauchers.
Aufhören kannman mit vielen Methoden, Pflaster, Nikotin, Hypnose etc.  Um Rückfälle zu vermeiden, helfen auch die vier „A“:

  • Ausweichen: Situationen, die Sie in Versuchung führen, voraussehen und vermeiden
  • Abhauen: sich Risikosituationen entziehen
  • Ablenken: Rauchen durch andere Tätigkeiten ersetzen
  • Aufschieben: Entspannungsübungen durchführen, um den Drang zum Rauchen aufzuschieben und Erleichterung zu verschaffen

Achten Sie auf Ihr Gewicht:
Kalorienreiche, insbesondere fettreiche Ernährung führt zusammen mit Bewegungsmangel zu Übergewicht und schließlich zu Adipositas, krankhafter Fettsucht. Übergewicht verringert die Lebenserwartung und ist Mitursache vieler so genannter Zivilisationskrankheiten.
Was weiss die Wissenschaft ? Das Dickdarmkrebsrisiko steigt kontinuierlich mit dem Körpergewicht oberhalb des normalen Bereichs – etwa ab einem BMI von 23 – an. Bei einem BMI von 30 ist das Risiko bis zu doppelt so hoch wie bei einem BMI unter 23. Bei Männern scheint dieser Zusammenhang besonders ausgeprägt zu sein.

Mehr Bewegung:
Regelmäßige körperliche Aktivität senkt das Risiko der Erkrankung an Dickdarmkrebs. Auch für Brustkrebs und Krebs des Gebärmutterkörpers wurde ein solcher Zusammenhang festgestellt, der wie im Fall von Darmkrebs zumindest teilweise mit dem Körpergewicht gekoppelt ist (siehe Regel 2). Einiges deutet darauf hin, dass das Prostatakrebsrisiko ebenfalls durch körperliche Bewegung günstig beeinflusst wird, auch wenn hier noch keine gesicherten Erkenntnisse vorliegen.
Bringen Sie sich einmal pro Tag kräftig in Bewegung

Essen Sie gesund:

Die Ernährung spielt eine wichtige Rolle – sowohl in der Vorbeugung als auch bei der Entstehung von Krebs. 20 bis 40 Prozent aller Tumoren, so lauten Schätzungen, werden durch falsche Ernährung ausgelöst oder begünstigt, rund 30 Prozent der Todesfälle stehen damit in Zusammenhang.
Zwar gewährleistet eine gute Versorgung mit den Vitaminen A, C und E einen gewissen Schutz vor der Entstehung mancher Krebsarten. Vitamine scheinen vor allem vor Krebserkrankungen der oberen Atemwege, der Zunge, der Mundhöhle, des Kehlkopfes und des oberen Verdauungstraktes einschließlich des Magens zu bewahren.
Obst und Gemüse liefern dem Körper nicht nur Vitamine, sondern auch so genannte sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe, eine große Gruppe unterschiedlicher Substanzen. Sie kommen in sehr kleinen Mengen in Pflanzen vor und haben offenbar dennoch eine bedeutende Schutzwirkung.

Wenig Alkohol:

Wenn Sie Alkohol trinken – ob Bier Wein oder Spirituosen – dann begrenzen Sie den Konsum: Männer sollten nicht mehr als zwei, Frauen nur ein Glas pro Tag trinken.
Auch Dickdarmkrebs und Brustkrebs – beide sehr häufige Tumorarten in den Industrieländern – werden in nicht wenigen Studien mit Alkohol in Verbindung gebracht, auch wenn ein Zusammenhang nicht endgültig feststeht. Alkohol beeinflusst den Hormonspiegel oder andere Stoffwechselvorgänge. Der Kaloriengehalt  von Alkohol und seine Auswirkung auf das Körpergewicht spielen möglicherweise ebenfalls eine Rolle.



Schutz vor der Sonne:
Die Anzahl der Neuerkrankungen an Hautkrebs ist in den letzten Jahrzehnten in Nordeuropa drastisch gestiegen. Unter allen Krebsarten verzeichnet der Hautkrebs die größte Steigerungsrate
Intensive Sonnenbestrahlung während Urlaub und Freizeit ist in Mitteleuropa das Risiko Nummer eins für Hautkrebs. Das individuelle Hautkrebsrisiko ist von Mensch zu Mensch verschieden, es hängt von der Pigmentierung der Haut – dem Hauttyp – ab. Dunkelhäutige Menschen haben ein geringeres Risiko als Menschen mit heller Haut, zahlreichen Leberflecken, Muttermalen und Sommersprossen. Vor allem Menschen mit heller Haut, die ständig in sonnigen Gebieten oder großer Höhe leben oder hauptsächlich unter freiem Himmel arbeiten, müssen sich vor intensiver Sonnenbestrahlung besonders gut schützen.

Achtung am Arbeitsplatz:
Halten Sie genauestens die Vorschriften ein, durch die Sie vor einem Kontakt mit krebserregenden Stoffen geschützt werden sollen. Folgen Sie den Sicherheitsvorschriften zum Umgang mit Substanzen, die Krebs verursachen können. Beachten Sie die Empfehlungen des Bundesamtes für Strahlenschutz.



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