Was tun bei Zöliakie, Fruktose- oder Laktose-Intoleranz?

Aktion „Bauch & Co.“ im September: Was tun bei Zöliakie, Fruktose- oder Laktose-Intoleranz?

Jeder zweite Deutsche klagt regelmäßig über Bauchschmerzen, ein Völlegefühl oder das ihm „etwas auf den Magen geschlagen ist.“ Was aber unternehmen, wenn der Bauch immer mal wieder schmerzt?

Darüber informiert das Aufklärungsprojekt „Bauch & Co. – mehr als wir verdauen können“ im September in Niedersachsen und Bremen. Entwickelt wurde es von der hkk in Zusammenarbeit mit Selbsthilfegruppen.

Die Ursachen für Schmerzen im Bauch sind vielfältig: Stress im Alltag kann dazu führen, eine körperliche Erkrankung oder man verträgt bestimmte Nahrungsmittel nicht. So leiden etwa elf Millionen Menschen in Deutschland an einer Milchzucker-Unverträglichkeit – der so genannten Laktose-Intoleranz.

Rund 320.000 Menschen reagieren überempfindlich auf Bestandteile von Gluten, das in vielen Getreidesorten vorkommt („Zöliakie“). Doch wer über Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall oder gar Darmkoliken klagt, kennt oft die Ursache nicht.

Deshalb informiert in dem Selbsthilfeprojekt „Bauch & Co.“ die hkk Interessierte über Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten bei Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten (wie Zöliakie, Fruktose- oder Laktose-Intoleranz) und Magen-Darm-Erkrankungen. Vertreter aus Selbsthilfegruppen und Fachkräfte der hkk und sind zu diesem Zweck vom 6. bis zum 18. September 2010 mit einem Beratungsbus in Niedersachsen und Bremen unterwegs.

Der Bus stoppt dabei in zwölf Städten: Bremen, Delmenhorst, Meppen, Osterholz-Scharmbeck, Norden, Oldenburg, Aurich, Wittmund, Cloppenburg, Syke, Brake und Osnabrück. Direkt vor Ort stehen dann jeweils von 11 bis 17 Uhr Experten für Ernährung zusammen mit Vertretern von Selbsthilfegruppen für Fragen und Antworten rund um „Bauch & Co.“ zur Verfügung.

Sie informieren über Magen-Darm-Erkrankungen sowie Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten aller Art und geben Tipps, wie man Zutaten in Rezepten austauschen kann, so dass es trotzdem schmeckt. In Oldenburg (11.09.) und Osnabrück (18.9.) können Interessierte zudem einem begehbaren Darm durchwandern. Er wurde von einem Ärzteteam entwickelt, ist acht Meter lang, zwei Meter hoch und wiegt eine halbe Tonne. Hier werden die Krankheitsbilder der chronisch entzündlichen Darmerkrankungen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa sichtbar gemacht.

Weitere Informationen zur Aktion „Bauch & Co.“ finden Sie unter

Der Beratungsbus hält hier (jeweils von 11 bis 17 Uhr):

6. September: Bremen – Hanseatenhof / Ecke: Papenstr./Hanseatenhof

7. September: Delmenhorst – Rathausplatz / Ecke: Lange Str./Mühlendamm

8. September: Meppen – Windhorstplatz / Ecke: Obergerichtsstr./Hasestr.

9. September: Osterholz-Scharmbeck – Marktplatz / Zuweg über: Marktstr.

10. September: Norden – Markplatz (Torfmarkt) / Ecke: Am Markt/Uffenstr.

11. September: Oldenburg – IKEA Oldenburg / Holler Landstr. 89

13. September: Aurich – Marktplatz / Ecke: Markstr./Marktplatz

14. September: Wittmund . Marktplatz / Ecke: Am Markt/Marktplatz

15. September: Cloppenburg – Fußgängerzone / Lange Str. Höhe: Landessparkasse zu Oldenburg

16. September: Syke – famila Center / Zum Hachepark 8

17. September: Brake – famila Center / Weserstr. 80

18. September: Osnabrück – Theatervorplatz / Ecke: Domhof/Kleine Domsfreiheit

hkk med: telefonische Beratung zum Thema Bauchbeschwerden

Welche Symptome weisen auf eine Lebensmittelunverträglichkeit hin? Welche Intoleranzen gibt es? Was kann ich gegen einen Reizdarm tun? Für diese und weitere Fragen stehen Ihnen Experten von hkk med beratend zur Seite.

hkk bietet diese Sonderaktion begleitend zum Selbsthilfeprojekt im gesamten September an. Sie erreichen die Beratungshotline täglich von 7-22 Uhr unter 0180 2 992990 für sechs Cent pro Gespräch (Mobilfunkpreise maximal 42 ct/min).

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