Weihnachtliches Singen macht fit und glücklich

Hormone unterm Tannenbaum

In vielen Familien gehört das gemeinschaftliche Singen genauso zu Heiligabend wie Weihnachtsbaum und Geschenke. Auch wenn sich manche Familienmitglieder sträuben und die Töne schief klingen:

Nach wenigen Liedstrophen sorgen Veränderungen im Hormonspiegel dafür, dass der Vorweihnachtsstress abfällt und sich ein Glücksgefühl bei allen einstellt.

Die Gesundheitsexperten der Central Krankenversicherung empfehlen ausdrücklich das traditionelle Singen an Weihnachten, denn es wirkt wie Fitnesstraining und Meditation in Einem.

Wenn sich die Familie unter dem Tannenbaum zusammenfindet und gemeinsam „Stille Nacht, heilige Nacht“ anstimmt, wird im Körper ein wahrer Glückscocktail aus Serotonin, Dopamin, Endorphin und dem „Kuschelhormon“ Oxytocin ausgeschüttet. Diese Hormone sorgen für Euphorie, Zufriedenheit und ein tiefes Harmonieempfinden. Gleichzeitig senkt der Gesang die Konzentration von Testosteron und Cortisol, Hormone, die aggressiver und stressanfälliger machen.

Außerdem wirkt das Singen wie ein leichtes Fitnesstraining, denn es stärkt Herz und Kreislauf. Die Atmung verlangsamt sich und geht tiefer, das Zwerchfell wird aktiviert und massiert die Bauchorgane. Blutdruck, Herz-, und Atemrhythmus harmonisieren sich, wodurch ein meditatives Wohlgefühl entsteht. So kommt die Familie gemeinsam zur Ruhe und kann entspannt den Weihnachtsabend genießen.

Bild: „Dieter Schütz / pixelio.de“
Quelle: http://www.central.de

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