Wenn es aus den Haaren schneit

Der Winter mit seiner weißen Pracht hat inzwischen überall in Deutschland Einzug gehalten.

Wenn es aus den Wolken schneit, so verbinden viele Menschen damit wohlige Gefühle, wenn es jedoch aus den Haaren „schneit“, ist dies für die meisten Betroffenen ein echtes Problem.

Dabei leidet fast jeder zweite Mensch an Schuppen, allerdings in unterschiedlich schwerem Ausmaß.

Oft werden noch immer Schuppen mit mangelnder Körperhygiene in Verbindung gebracht. Dies jedoch ist falsch.

An dem „Schnee aus den Haaren“ ist ein Hautpilz mit dem Namen „Malassezia globosa“ Schuld.

Zwar lebt dieser auf fast allen Köpfen, doch nicht jeder Mensch bekommt durch den Hautpilz auch Schuppen. Ob durch den Pilz Schuppen entstehen oder nicht, liegt an der individuellen Reaktion der Kopfhaut auf den Hautpilz.

Einfluss auf den Schweregrad de Schuppenbildung allerdings haben auch äußere Faktoren. Dazu zählen neben einer fettigen Kopfhaut vor allem auch Klima, Hormone, Stress und nicht zuletzt die Ernährung.

Selbst wenn der Malassezia globosa einmal erfolgreich entfernt wurde, kann er sich jederzeit wieder neu ansiedeln und so das Problem der leidigen Schuppenbildung auf der Kopfhaut erneut auftreten. Der Pilz befindet sich nicht nur auf allen möglichen Oberflächen, sondern kann sich sogar in der Luft fortbewegen.

Neue Forschungen im Bereich der Bekämpfung der Kopfhautschuppen und damit dem Hautpilz Malassezia globosa gehen nun in den Bereich der Stammzellenforschung. Inzwischen ist es gelungen, die Erbinformationen, das Genom, des Hautpilzes zu entschlüsseln. Allerdings wurde dabei herausgefunden, dass der Pilz Malassezia globosa über ein extrem kleines, effizientes und anpassungsfähiges Erbgut verfügt.

Ehe auf diesem Wege ein Mittel gegen den Schuppen verursachenden Pilz gefunden werden wird, wird vermutlich weiterhin Betroffenen nur der Weg bleiben, mittels des in speziellen Anti Schuppen Shampoos enthaltenen Wirkstoffs Zinkpyrithion den lästigen „Schnee aus den Haaren“ zu reduzieren.

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