Mann mit blauem Bademantel, der Gesichtscreme benutzt

Wie große Kosmetikkonzerne um die Gunst der Männer buhlen

Dass es mittlerweile voll im Trend liegt, wenn Männer top gepflegt sind, hat sich unter den Angehörigen des starken Geschlechts bereits herumgesprochen. Immer mehr geben deshalb Geld für Schönheitsprodukte aus. Das freut Kosmetikkonzerne wie L’Oréal, die erkannt haben, dass ihnen dieser Trend immense Umsatzsteigerungen einbringt. Umso erbitterter wird um die Gunst der Männer gestritten. Wir berichten vom harten Kampf um den größten Marktanteil bei Männerpflegeprodukten.

Mann mit blauem Bademantel, der Gesichtscreme benutzt

Mit Männerkosmetik machen manche Unternehmen Millionen. Das bringt viele unerwartete Vorteile für Männer mit sich!

Studien zum männlichen Verhalten als Grundvoraussetzungen für Verkaufsgewinne

Wer etwas verkaufen will, muss seine Kunden kennen. Verkauft man Schönheitsprodukte für den Mann, sollte man also wissen, wie viel Zeit die männlichen Geschöpfe durchschnittlich im Bad verbringen. Deshalb hat L’Oréal eine Studie in Auftrag gegeben, die interessante Ergebnisse liefert:

  • Deutsche Männer verwenden drei Stunden in der Woche darauf, sich zu pflegen.
  • Am Tag sind es 30 Minuten, die investiert werden, allerdings ist hierbei das Duschen schon eingerechnet.
  • Das Alter der Zielgruppe konnte auch bestimmt werden. Männer zwischen 30 und 49 Jahren achten besonders auf ein gepflegtes Äußeres.
  • Dafür geben Russen allerdings nur zwei Euro im Monat aus, während Deutsche mit 24 Euro monatlich schon tiefer in die Tasche greifen.

Welcher Konzern dominiert im Streit um die Macht in der Männerkosmetik?

Im Moment hält das französische Unternehmen L’Oréal den größten Marktanteil im Bereich der Männerpflegeprodukte. An zweiter Stelle steht der große niederländische Konzern Unilever, der beispielsweise die beliebten Axe-Produkte herstellt. Beiersdorf, ein Unternehmen, das Nivea-Produkte produziert, hat sich ebenfalls vorgenommen, ganz vorne mitzumischen. Deshalb wird viel Geld für Marketing und Sponsoring (z.B. die russische Eishockey-Liga und den deutschen Fußballbund) ausgegeben.

Letztendlich profitiert der Mann!

Dass die Unternehmen im Bereich der Männerkosmetik einen dynamischen Markt entdeckt haben, bietet viele Vorteile für die Konsumenten. So sind die Unternehmen beispielsweise bemüht, den Männern schon beim Einkauf unter die Arme zu greifen. In England bietet Tesco deshalb ein eigenes Männerregal an, Rewe versucht gerade dieses Konzept für Deutschland zu übernehmen. Aber auch deutsche Kosmetikstudios, die man über telefonbuch.de einfach finden kann, versuchen mit speziellen Aktionen und Angeboten Männer zu verschönern. Als Fazit bleibt deshalb zu sagen: Letztendlich profitiert der Mann von dem Konkurrenzkampf um seine Gunst.

Foto: altafulla / Shutterstock.com

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.