Wie steht es um Ihre Sehkraft?

Im Supermarkt werden die Preisschilder immer kleiner gedruckt und die Tageszeitung hat scheinbar auch das Layout verändert. Außerdem sollten Sie wohl den Fernseher überprüfen lassen – alles so verschwommen. Keine Sorge mit diesem Gefühl sind Sie nicht alleine, doch leider liegt es nicht an den anderen sondern am eigenen Alter! Denn mit zunehmendem Alter lässt die Sehkraft unseres Auges meist nach. Dann sehen Dinge plötzlich unscharf aus und Schriften sind zu klein. Kommt dazu noch eine früher entstandene Sehschwäche, dann sind Gleitsichtbrillen eine ideale Lösung.

Brillen sind sexy.

Wenn es um Brillen geht, plagt manche Männer eine grundlose Eitelkeit.

Die Augen werden älter…

Das Augenlicht verliert mit zunehmendem Alter an Kraft, weist eine hohe Reaktionszeit auf und stellt alltägliche Dinge und Gegenstände wesentlich unschärfer da. Augenärzte bezeichnen dies als Altersweitsichtigkeit, eine Diagnose die vor allem durch regelmäßiges Training und gute Vitalstoffversorgung verbessert werden kann und einen Großteil der Bevölkerung betrifft. Sofern aber bereits in jungen Jahren Sehstörungen auftreten, empfiehlt sich neben dem Besuch eines Augenarztes häufig der Gebrauch einer Gleitsichtbrille.

Gleitsichtbrillen sind so konstruiert, dass ein stufenlos geregeltes Sehen von nah bis fern möglich ist. Äußerlich sind sie kaum zu erkennen, denn die bei Trifokalgläsern übliche Trennkante fehlt. Die Besonderheit ist, dass über das komplette Glas ein fließender Übergang von Fern- zu Nahstärke stattfindet, was zwar zu Beginn eine gewisse Umstellung bedeutet, mit der Zeit aber Vorteile bietet. Der obere Bereich ist für die Ferne, der Zwischenbereich für eine mittlere Distanz und der untere Bereich, der sogenannte Nahbereich, für optimales Lesen oder die Betrachtung kleiner Gegenstände. Ihr Auge wird durch den Gebrauch von Gleitsichtbrillen weder geschädigt noch anderweitig beeinflusst, im Gegenteil, es gewöhnt sich daran und garantiert somit eine allseits gute Sehfähigkeit.

älterer Mann

Man kann natürlich je nach Bedarf zwischen Lese- und Fernbrille wechseln – das kann allerdings auf Dauer sehr lästig werden.

Unterschiedliche Qualitätsstufen bei Brillen beachten

Die optische Industrie unterteilt die Brillen häufig in drei Qualitätsstufen, die alle für sich eine Reihe von Vorteilen auf sich vereinen – Mit dieser Kenntnis kann man den richtigen Optiker online finden, denn hierdurch lassen sich Unterschiede im Preis und der Verarbeitung viel eher nachvollziehen. In der ersten Stufe wird das Hauptaugenmerk auf den Fernbereich gelegt, der Zwischenbereich und besonders der Nahbereich sind nur in kleiner Ausführung enthalten und deshalb schwieriger zu nutzen. Die zweite Stufe hingegen wird häufig mit der sogenannten Freiformtechnologie gefertigt, womit selbst schmale Fassungen geeignet sind und auch modische Aspekte eingebracht werden. Das Optimum allerdings weist eine hohe Spontanverträglichkeit auf, also auch einen absolut fließenden Übergang zwischen allen Bereichen sowie einen hohen Tragekomfort.

Grundsätzlich gilt, dass je geringer der Unterschied zwischen Nah und Fern ist, desto problemloser gelingt der Wechsel und damit die Eingewöhnung. Für ein optimales Ergebnis empfehlen Optiker eine unbedingte Tragezeit von mindestens sechs Wochen, und zwar ausschließlich mit der Gleitsichtbrille – außerdem sollten Sie sich mit Ihrem Körper bewegen, da Randbereiche trotz hoher technischer Standards unscharf werden und ein Hindurchsehen mit der Zeit Verspannungen verursacht, gerade bei schräg seitlichen Blicken. Lassen Sie durch einen Optiker eine individuelle Anpassung vornehmen, um Fehlentwicklungen zu vermeiden. Dann sollte auch das Lesen der Supermarkt-Preisschilder und des Tageszeitung kein Problem mehr für Sie darstellen.

Achtung: gerade wenn Sie viel Auto fahren, sollten Sie das Risiko geminderter Sehfähigkeit nicht unterschätzen. Also Eitelkeit über Board und ab zum Augenarzt!

Fotos:
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