Die zwei Seiten der Medaille: Rotwein - gesundes Getränk und giftiger Alkohol

Wie (un)gesund ist eigentlich Rotwein?

Die zwei Seiten der Medaille: Rotwein - gesundes Getränk und giftiger AlkoholIn der Welt der Lebensmittel, Getränke und Kosmetika müssen sich findige Unternehmer immer eine gute Geschichte überlegen, wollen sie mit ihrem Produkt noch was reißen. Eine Mär, die seit Jahren durch unsere Köpfe und Gläser schwirrt ist die vom Rotwein: Manche Studien wollen dem Rotwein eine hohe gesundheitliche Wirkung nachgewiesen haben – andere Studien kommen indes zum Ergebnis, dass durch den Konsum von Rotwein doch eher Schaden als Nutzen entstünde. Was ist also nun dran am roten Wein?


Pro und Contra Rotwein: Gesund oder doch nicht?

Im Rotwein kommen tatsächlich gewissermaßen Dr. Jekyll und Mr. Hyde zusammen: Auf der einen Seite enthält Rotwein erwiesenermaßen Polyphenole, denen eine hohe antioxidative Wirkung nachgesagt wird. Das wirkt sich wiederum gut auf unser Herz-Kreislaufsystem aus. Polyphenole erleben derzeit ihren Hype in der Anti Aging Welt – dennoch: Rotwein ist und bleibt ein alkoholisches Getränk. Und Alkohol richtet bekannterweise leichte bis große Schäden an, abhängig davon, wie oft und viel wir davon trinken.

Genießen in Maßen: Rotwein trinken für Genießer

Aber mal ehrlich – würden wir sämtliche ungesunde Genussmittel von unserer Liste streichen, hätten wir mit Sicherheit auch nicht mehr viel Freude im Leben. Man(n) muss es ja nicht gleich übertreiben! Ein Glas Rotwein am Tag oder gar eine Flasche am Abend sind definitiv zu viel des Guten. Hier gilt, wie eben in allen Lebensbereiche: Die Menge macht’s! Hin und wieder ein guter Tropfen Wein, eine Tafel Schokolade, ein Stück Kuchen und die vielen anderen Leckereien sorgen eben auch für einen sehr hohen Genuss- und Wohlfühlfaktor bei uns – und das kann sicher nicht schaden!

Foto: Raphael Reischuk / pixelio.de

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