Zink

Foodstuff-containing-ZincZink zählt zu den unentbehrlichen (essentiellen) Spurenelementen für den Stoffwechsel. Die empfohlene Tagesmenge für Zink liegt laut Weltgesundheitsorganisation für erwachsene Frauen und Männer bei etwa 15 mg. Eine Zufuhr von mehr als 100 mg pro Tag ist nicht empfehlenswert, ab 200 Milligramm können Symptome wie Übelkeit, Erbrechen oder auch Durchfall auftreten.



Beim Menschen führt die Aufnahme von Zink ab etwa einem Gramm  zu akuten Vergiftungserscheinungen. Zink erfüllt im Körper viele verschiedene Funktionen.

So nimmt es Schlüsselrollen im Zucker-, Fett- und Eiweißstoffwechsel ein und ist beteiligt am Aufbau der Erbsubstanz und beim Zellwachstum. Sowohl das Immunsystem als auch viele Hormone benötigen Zink für ihre Funktion. Eine bedeutende Rolle soll es bei der Wundheilung spielen.

Der Bedarf lässt sich durch den Verzehr zinkhaltiger Nahrungsmittel normalerweise problemlos decken. Enthalten ist Zink unter anderem in Fisch und Meeresfrüchten, in rotem Fleisch, in Vollkornprodukten, Kuhmilch, Walnüssen, Linsen, Spargel, Gurken und grünem Tee.



Apotheken, Drogerie- und Supermärkte halten frei verkäufliche Zink-Präparate zur Nahrungsergänzung bereit, die einem Mangel vorbeugen sollen. Vor allem in Kombination mit Vitamin C wird Zink in Lutschtabletten oder Kapseln auch zur Bekämpfung von Erkältungskrankheiten angeboten. Das Spurenelement kann hierbei nicht nur das Immunsystem ankurbeln, sondern wirkt bei vielen an Erkältungskrankheiten leidenden Personen auch abschwellend auf die Schleimhäute der Nase und Nasennebenhöhlen.

Meist ist es gut verträglich, wenn dem Körper eines gesunden Menschen über einen kurzen Zeitraum als Kur täglich bis zu 30 Milligramm Zink zugeführt werden. Eine Langzeiteinnahme oder eine noch höhere Dosierung kann jedoch Risiken bergen.

Von einer Einnahme von mehr als 100 Milligramm Zink pro Tag wird abgeraten, denn es könnten gesundheitliche Probleme auftreten. Noch größere Zinkmengen haben oft akute Vergiftungen zur Folge. Doch selbst wenn Zink nicht so stark überdosiert wird, kann eine chronische Zuführung zu großer Mengen Gesundheitsprobleme hervorrufen. Eine hohe Zinkzufuhr beispielsweise kann unter Umständen die Kalziumaufnahme im Darm verringern.

Bild: US Dep. of Agriculture http://www.ars.usda.gov



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