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7 Tipps für eine erholsame Nacht – So schläft Man(n) gut!

Ein- und Durchschlafprobleme entwickeln sich immer mehr zu einer Zivilisationskrankrankheit, von der immer mehr Menschen betroffen sind. Um aber sowohl geistig als auch körperlich auf der Höhe zu sein, ist ein erholsamer Schlaf unverzichtbar. Ganz besonders die seelische Gesundheit wird aber durch Schlafmangel extrem stark beeinträchtigt. Darum ist es umso wichtiger, alles dafür zu tun, um zukünftig wieder einen erholsamen Schlaf genießen zu können. Die folgenden Tipps sollen dabei helfen.




Tipp 1: Im Bett hat das Handy nichts zu suchen

Auch wenn es in der heutigen Zeit fast schon zum guten Ton gehört, das Handy mit ins Bett zu nehmen und dann noch mit Freunden zu chatten oder die sozialen Medien zu durchforsten, so heißt das aber noch nicht, dass dieses Verhalten auch gut und gesund ist. Anstatt abzuschalten, wird hier der Geist wieder angeregt und die Folge können massive Einschlafstörungen sein.

Ein zweiter Faktor sind die blauen Wellenlängen des Lichts, die vom Bildschirm ausgehen. Dieses Licht sorgt dafür, dass die Ausschüttung von Melatonin, dem Schlafhormon, gehemmt wird.



Tipp 2: Rituale für das Einschlafen

Rituale sind sehr viel wichtiger und zweckdienlicher, als man im ersten Moment vermuten möchte. Für welche Art von Ritual man sich entscheidet, ist im Grunde vollkommen egal. Vielleicht ist es ein Abendspaziergang oder das Hören eines Hörbuchs, oder was immer sonst ins eigene Leben passt.

Weitere Rituale, die sehr hilfreich sind, sind beispielsweise Entspannungs- und Einschlaftees. Oder auch heiße Milch mit Honig ist sehr wirkungsvoll. Aber es gibt noch weitere Mittel und Hilfestellungen, die den Schlafrhythmus normalisieren.

Tipp 3: Von Sorgen frei machen

Die Sorgen aus dem Schlafzimmer zu verbannen, ist natürlich nicht gerade eine einfache Aufgabe, aber es ist extrem wichtig. Leider sind sie es aber, die den Schlaf behindern. Es ist äußerst hilfreich, wenn man sich außerhalb des Schlafzimmers hinsetzt und die Dinge, die einen beschäftigen, aufschreibt. Männern gefällt diese Variante häufig nicht so gut wie Frauen.

Aber auch für Männer gibt es einen Tipp, wie sie ihre Sorgen außerhalb des Schlafzimmers verarbeiten können. Auch hier gilt es, außerhalb des Schlafzimmers einen ruhigen Platz zu finden und sich dann die Frage zu stellen: „Ist das jetzt wirklich wichtig?“ Fast immer ist die Antwort dann: „Nein“.

Tipp 4: Den Gedanken an den Schlaf loslassen

Häufig geht man ins Bett mit den Gedanken: „Nun muss ich aber auch wirklich schlafen“. Gerade mit dem Vorsatz, „Nun muss ich mich aber von der letzten schlaflosen Nacht erholen“ hat man meistens schon verloren. Es empfiehlt sich, einfach etwas eher ins Bett zu gehen, um Zeit zu haben, die Gedanken noch in Ruhe kreisen zu lassen. Übrigens fällt das Einschlafen bei laufendem Fernseher leichter, weil man hier von den Alltagssorgen abgelenkt wird. Außerdem denkt man hier auch nicht darüber nach, ob man nun einschlafen kann oder nicht.

Tipp 5: Alkohol ist der Feind des Einschlafens

Der Gedanke, dass Alkohol beim Schlafen hilft, ist leider vollkommen fehlgeleitet. Im Gegenteil, zwar ist es richtig, dass man nach dem Genuss von Alkohol sehr viel schneller einschläft, leider ist das Durchschlafen aber tatsächlich deutlich beeinträchtigt. Der Grund liegt darin, dass nach einigen Stunden so eine Art Alkoholentzug eintritt. Dieser äußert sich mit leichter Dehydrierung, Transpiration und Unruhe.

Fakt ist aber auch, dass eine geringe Dosis an Alkohol durchaus schlaffördernd sein kann, solang man nicht die Menge von 250 ml überschreitet. Für Frauen hingegen gilt allerdings nur die Hälfte, also 125 ml.

Tipp 6: Die Atmosphäre im Schlafzimmer

Die Atmosphäre im Schlafzimmer spielt eine deutlich größere Rolle, als viele Menschen denken. Nicht nur die körperliche Entspannung ist wichtig, sondern eben auch die geistige.

Daher ist es wichtig, dem Schlafzimmer eine besondere Bedeutung beizumessen und möglichst alle Büro- und Alltagsgestände aus dem Schlafzimmer zu verbannen. Verdunklungen wie Rollos oder Vorhänge sind ebenfalls sehr wichtig. Und oftmals unterschätzt ist ebenso das Raumklima. Die optimale Raumtemperatur eines Schlafzimmers beträgt etwa 16 Grad.

Tipp 7: Die Schlafzeiten sollten möglichst regelmäßig sein

Der Mensch lebt mit all seinen Gewohnheiten, die für die Alltagsbewältigung auch eine überaus große und wichtige Rolle spielen. Allerdings haben wir uns manchmal Dinge angewöhnt, die nicht gerade besonders gesundheitsförderlich sind. Dazu gehört nicht selten das unregelmäßige ins Bett gehen. Gerade für die seelische Entspannung spielen aber hier gesunde und vor allem regelmäßige Gewohnheiten eine sehr wichtige Rolle.

Insbesondere das übermäßig lange Schlafen am Wochenende sorgt häufig für einen Teufelskreis. Hier kann es sehr hilfreich sein, sich auch am Wochenende den Wecker zu stellen, um in etwa ein Gleichgewicht zu erhalten.

Es kann also überaus hilfreich sein, mehr oder weniger immer zur gleichen Zeit zu Bett zu gehen und entsprechend annähernd zur gleichen Zeit auch wieder aufzustehen.



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