Anzug für den Mann kaufen | © panthermedia.net / ArturVerkhovetskiy

Anzug Ratgeber: Darauf muss Man(n) achten!

Um wirklich den passenden und geeigneten Anzug zu finden, gilt es, einiges zu beachten. Inzwischen ist der Anzug immerhin ein fester Bestandteil der Herrenmodewelt und gehört in jeden Kleiderschrank. Aus dem internationalen Business sind Anzüge gar nicht mehr weg zu denken. Seit fast nun schon 100 Jahren ist der Anzug die typische und gängige Bürokleidung für den Herren.



Im Laufe der Jahre hat sich der Stil des Anzugtragens deutlich gewandelt. Während man früher noch typischerweise Weste, Hose und Sakko als Anzug trug, besteht die heutige Kombination überwiegend aus der Hose und dem Sakko.

Die Stoffe von Anzügen haben sich verändert

Die heutigen klimatisierten Büros sind auch Ursache dafür, dass die Anzugstoffe nicht mehr so sehr schwer sind, wie es damals üblich war. Schwere Schurwollstoffe sorgten damals für die notwendige Wärme. Heute dagegen haben die Anzugstoffe deutlich an Volumen verloren.

Aber natürlich gibt es auch heute noch dickere Anzugstoffe. Im Sommer aber stehen Baumwolle, Leinen oder auch leichte Schurwollstoffe zur Auswahl. Im Herbst und im Winter werden heute nach wie vor Anzüge aus Schurwolle bevorzugt, das liegt vor allem daran, dass Schurwolle nur geringfügig Knitteranfällig ist.



Wo findet man den richtigen Anzug?

Früher kaufte man den Anzug beim Herrenausstatter, im Kaufhaus, oder ließ ihn sich maßschneidern. Die Preise fangen bei knapp 100 Euro, für zugegebenermaßen nicht sehr hochwertige Anzüge, an. Nach oben hin ist auf der Preisskala gerade in der Maßschneiderei sehr viel Platz. Heute kaufen auch viele Männer ihren Anzug online. Wer sich da wegen der Passform nicht ganz sicher ist, hat hier sogar die Möglichkeit den Anzug auf Rechnung kaufen zu können.

Was Man(n) über den Schnitt wissen sollte

Richtiger Anzugschnitt | © panthermedia.net / AndrewLozovyi

Richtiger Anzugschnitt | © panthermedia.net / AndrewLozovyi

Sowohl Schneider als auch Konfektionäre wissen sehr genau, dass der richtige Schnitt das A und O beim Anzug ist. Immerhin ist der Schnitt dafür verantwortlich, wie gut die Figur des Trägers am Ende zur Geltung kommt. Gleichzeitig hängt von dem Schnitt natürlich auch das Wohlbefinden des Trägers ab. Da es nicht „den einen“ Mann gibt, sondern jeder Mann seine eigene Statur hat, müssen auch diese Faktoren beim jeweiligen Schnitt berücksichtigt werden. Letztlich soll der Anzug die Persönlichkeit des Trägers unterstreichen.

⇒ Anzug für den schlanken Mann

Eher schmal gebaute Männer sollten sich auf jeden Fall für einen schmal geschnittenen Anzug entscheiden. Schnell würde sonst ein Bild erscheinen, das vermuten ließe, der Anzug würde künstlich auftragen. Die Beine der Hose sollten ebenfalls eng geschnitten sein. Wichtig ist hier, dass sich die Hosenbeine während des Tragens auch wirklich optisch trennen.

⇒ Anzug für den großen Mann

Groß gewachsene Männer dürfen sich gern für einen weiteren Schnitt entscheiden. Das betont die Waagerechte deutlich besser. Genau wie bei der Damenwelt, so helfen auch hier Accessoires, die dafür sorgen, dass sich die Optik etwas verändert. Beispielweise unterbricht ein Einstecktuch eine hohe Erscheinung. Mit einer andersfarbigen Weste, erreicht man ebenfalls diesen unterbrechenden Effekt.

⇒ Anzug für den sportlich-athletischen Mann

Männer mit dieser Statur haben es sehr leicht bei der Auswahl ihres zukünftigen Anzugs. Sie benötigen beispielsweise keine Schulterpolster, denn hier sorgt die natürliche Figur bereits für alles Notwendige. Ein Anzug hebt sie lediglich noch mehr hervor.

⇒ Anzug für den korpulenten Mann

Als erstes sollte hier natürlich aus verschieden Gründen auf einen schmalen Anzug verzichtet werden. Die Enge würde natürlich auch jedes Wohlempfinden verhindern und die Optik würde ebenfalls massiv leiden. Auch Schulterpolster oder zu viel Spielraum im Schritt, wären für den etwas korpulenteren Mann eher vorteilhaft. Die eigene Fülle sollte außerdem nicht mit zu viel Stoff umhüllt sein, da dies nur zusätzlich aufträgt.

Am Ende würde die Figur dann nur noch fülliger erscheinen. Ein weiteres No Go sind in diesem Fall Karos oder gar Querlinien. Anders verhält es sich hingegen mit Nadel- oder Schattenstreifen. Sie sind der perfekte Begleiter für den etwas korpulenteren Herrn, da sie dafür sorgen, dass man optisch schlanker wirkt.

Alles über das Sakko

Die Schulterpartie muss möglichst passgenau sein. Wenn die Schulterpartie zu groß ist, schlägt das Sakko unschöne Falten am Rücken. Eine zu eng sitzende Schulterpartie wiederum lässt sich leicht an den Querfalten, die sich entlang der Ärmel ziehen, schnell erkennen.

Die optimale Länge eines Sakkos ist ebenfalls schnell ermittelt. Das Sakko sollte das Gesäß bedecken. Die Ärmellänge eines Sakkos ist dann optimal, wenn das darunter sitzende Hemd bis zur Daumenwurzel reicht und das Sakko selbst etwa 1-1,5 cm kürzer ist als das Hemd.

Alles über die Anzughose

Eine gute und perfekt sitzende Anzughose passt optimal sowohl im Bauch-, als auch im Gesäßumfang. Die Beinlänge und die Fußweite müssen ebenfalls stimmen. Wichtig ist vor allem, dass die Hose in der Taille sitzt und nicht auf der Hüfte.
Weit geschnittene Hosen sollten am Schuhabsatz enden, dabei bleibt die Absatzkante noch frei. Die eng geschnittene Hose, endet für gewöhnlich ca. 1,5 cm über der Absatzoberkante.



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