Dampfen statt Rauchen | © PantherMedia / diego_cervo (YAYMicro)

Dampfen statt Rauchen: Das spricht dafür!

Als die E-Zigarette zu Beginn ihren Einzug auf den Markt antrat, sah man sie ausschließlich als ein kleines Nischenprodukt an. Inzwischen hat sich das aber deutlich geändert. Auch die Zigarettenindustrie hat bemerkt, dass E-Zigaretten deutlich auf dem Vormarsch sind.



Inzwischen sind viele Tabakkonsumenten auf die Dampfer umgestiegen. Tatsächlich haben viele ehemalige Raucher so ihren Nikotinkonsum deutlich reduziert oder sogar ganz eingestellt. An die Stelle des Tabaks treten dann häufig die sogenannten Liquids, welche mit den verschiedensten Aromen – sowohl mit als auch ohne Nikotin – erhältlich sind.

Was macht das Dampfen so populär?

Fakt ist, dass die E-Zigarette inzwischen eine echte Alternative zur klassischen Zigarette darstellt und absolut im Trend liegt. Möglicherweise liegt das daran, dass sie weniger schädlich sein soll als die klassische Zigarette und zwar nicht nur für den Konsumenten selbst, sondern auch für die Menschen in dessen Umfeld.

Das lässt die E-Zigarette immer öfter zur ersten Wahl werden, wenn es darum geht, mit dem Rauchen aufzuhören oder den Konsum einzuschränken. Sie kann dem Raucher dabei helfen, seine Neujahrsvorsätze umzusetzen und mit Dampfen das Rauchen klassischer Zigaretten zu reduzieren.



Unterschiede zwischen E-Zigarette und der klassischen Zigarette

Anders als bei der herkömmlichen Zigarette wird beim Genuss der E-Zigarette kein Tabak geraucht, sondern Dampf inhaliert. In der E-Zigarette wird Propylenglykol und Glycerin mit Aromazusatz verdampft. Teilweise enthalten die Liquids Nikotin. Die Funktionsweise einer E-Zigarette ist recht einfach. Das Liquid wird über eine kleine Heizspirale erwärmt. Der dadurch entstehende Dampf stellt das Gegenstück zum Rauch einer klassischen Zigarette dar. Aus diesem Grund wird die E-Zigarette auch als Dampfer bezeichnet.

Wichtigste Gründe für den Umstieg auf den Dampfer

Dampfen oder Rauchen | © PantherMedia / Andriy Popov

Dampfen oder Rauchen | © PantherMedia / Andriy Popov

❤️ Der gesundheitliche Aspekt

Vor allen anderen Argumenten, warum es sinnvoll ist, von der herkömmlichen Zigarette auf die E-Zigarette umzusteigen, ist sicherlich der gesundheitliche Aspekt zu nennen. Die E-Zigarette bietet einfach die gesündere Alternative, da hier kein Tabak verbrannt wird.

Der inhalierte Dampf der E-Zigarette enthält beispielsweise weder Teer noch Kohlenmonoxid, etliche andere Giftstoffe entfallen ebenso. Damit minimieren sich die gesundheitlichen Risiken. Untersuchungen der Boston University School of Public Health zeigten, dass entweder keine oder nur sehr wenige Chemikalien in den Liquids enthalten sind, die negative gesundheitlich Folgen haben könnten. Die Wahrscheinlichkeit für Lungenerkrankungen ist deutlich geringer und der morgendliche Raucherhuster gehört der Vergangenheit an.

❤️ Kosmetische Aspekte

Auch wenn es sich vielleicht nur um eine nette Begleiterscheinung handelt: Der unangenehme Atemgeruch, den Raucher nach dem Genuss einer Zigarette verströmen, ist nach dem Umstieg auf die E-Zigarette endgültig Geschichte. Das Gleiche gilt ebenso für den beißenden Geruch, welcher sich durch verbrannten Tabak in der Kleidung festsetzt.

Ein weiterer kosmetischer Aspekt liegt darin, dass Konsumenten von E-Zigaretten nicht mehr mit einer gelblichen Verfärbung ihrer Zähne rechnen müssen.

❤️ Kein Passivrauchen

Besonders positiv werden E-Zigaretten deshalb empfunden, da das gefährliche Passivrauchen nun endlich der Geschichte angehört. Weil E-Zigaretten keinen Tabakrauch erzeugen, entfallen die oben genannten Giftstoffe einer herkömmlichen Zigarette auch für die Mitmenschen.

Im gleichen Atemzug wird auch die Geruchsbelästigung vermieden. Anstelle des herkömmlichen Tabakgeruchs treten die oft als angenehm riechend empfundenen Aroma-Liquids.

❤️ Der finanzielle Aspekt

Zwar muss man beim Umstieg zunächst einmal in die E-Zigarette und das Equipment investieren, allerdings erweist sich der Umstieg auf Dauer als echte Einsparung. Wird die herkömmliche Zigarette durch eine E-Zigarette komplett ersetzt, können, je nach Konsumverhalten, hohe Ersparnisse daraus resultieren.

❤️ Die Umweltentlastung

Da E-Zigaretten weder Kippen produzieren, noch unangenehme Gerüche hinterlassen, gehören nun eklige überfüllte Aschenbecher der Vergangenheit an. Achtlos in die Natur geworfene Zigarettenstummel lässt die E-Zigarette ebenso verschwinden. Zum einen wird nicht nur die Kleidung von unangenehmen Gerüchen verschont, sondern auch die Wohnungen leiden weniger: kein Nikotin mehr, das sich in Wandfarben oder Tapeten festsetzt. Das Sofa und die Gardinen vergilben und riechen ebenfalls nicht mehr nach Aschenbecher.

❤️ Der psychologische Effekt

Falls der Umstieg auf die E-Zigarette erfolgen soll, um sich langfristig das Rauchen abzugewöhnen, so gelingt dies meist problemlos. Hier muss man nicht auf den geselligen und entspannenden Moment des Zigarette Haltens verzichten. Der Nikotingehalt der Liquids kann nach und nach reduziert werden, bis dann schlussendlich auch nikotinfreie Liquids konsumiert werden können.

❤️ Keine Brandgefahr mehr

Jeder Raucher von herkömmlichen Zigaretten kennt das Problem von Brandlöchern. Immer wieder passiert es, dass die Zigarette aus dem Aschenbecher rutscht. Oder aber die Glut wird durch den Wind direkt auf die eigene Garderobe geweht: Hässliche Brandlöcher im Tisch oder der Kleidung sind die Folge.

Auch wenn es sehr selten vorkommt: Im eigenen Bett mit brennender Zigarette einzuschlafen und in Folge dessen einen Wohnungsbrand auszulösen ist mit der E-Zigarette ebenfalls ausgeschlossen.