Muskeltraining | © PantherMedia / Rupert Trischberger

So trainiert Man(n) richtig: Trends beim Muskeltraining 2020

Für ein regelmäßiges Training gibt es eine ganze Reihe sehr guter Gründe. Angefangen damit, dass sich das Risiko, bestimmte Krankheiten zu bekommen deutlich minimiert. Außerdem hat ein intensives Muskeltraining auch einen erheblichen Einfluss auf das Aussehen, denn der Körper wird gestrafft und die Körperhaltung verbessert sich ebenfalls.



Für viele Menschen ist das Abnehmen beziehungsweise das Gewicht zu halten ebenfalls ein ganz entscheidender Faktor. Bekannt ist zudem, dass man durch regelmäßiges Training deutlich an Energie dazu gewinnt und gleichzeitig ein besseres und intensiveres Schlafverhalten nachgewiesen werden konnte.

Bei allen diesen Vorzügen stellt sich dennoch die Frage, welche Trainingsmethode ist eigentlich die Beste? Darauf gibt es keine eindeutig Antwort, denn das hängt letztlich immer vom persönlichen Geschmack ab. Aber es gibt einige neue Trends, wo es sich lohnt, einfach einmal genauer hinzuschauen.

CrossFit

Was genau ist CrossFit eigentlich? CrossFit gehört zu den neueren Trainingsmethoden. Hier werden nicht mehr nur einzelne Muskelgruppen oder Fitnessaspekte trainiert, sondern hier geht es um die einheitliche Stärkung von Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit, Beweglichkeit und Koordination.



Beim CrossFit wird in der Regel mit einer Gruppe von 8-10 Personen trainiert. Stets wird diese Gruppe von einem erfahrenen Trainer beaufsichtigt. Jedes Workout basiert auf unterschiedlichen Fitnessaspekten. Die Intensität während der Übungen ist sehr hoch und anstelle von Gewichten kommt hier der eigene Körper zum Einsatz.

Zu Beginn einer Trainingseinheit findet ein gemeinsames Warm-up statt. Im Anschluss gibt es dann ein Fertigkeitstraining und Kraftübungen. Am Ende des CrossFit Trainings wartet dann noch das Hochintensitätstraining (WOD), das aus einer Reihe verschiedener Übungen, die in mehreren Runden ausgeführt werden, besteht. Entweder absolviert man möglichst viele Wiederholungen oder möglichst viele Runden innerhalb der vorgegebenen Zeit.

Geeignet ist das CrossFit Training für jeden Fitnesslevel und auch für jedes Alter.

EMS-Training

Bei dieser Trainingsform bedarf es ebenfalls keiner Geräte oder Gewichte. Das Elektrostimulationstraining als Alternative zu den bisher bekannten Sportformen ist inzwischen immer weiter auf dem Vormarsch. Anstelle von Geräten arbeitet hier Elektronische Muskel Stimulation mit Reizstrom. Das EMS-Training soll deutlich effektiver als herkömmliches Krafttraining sein und außerdem soll es auch noch für ein schnelleres Muskelwachstum sorgen.

Um ein EMS-Training zu absolvieren, trägt der Sportler eine speziell leitende Funktionskleidung. Sowohl die Weste und ein Hüftgurt, als auch die Manschetten an Armen und Beinen sind verkabelt. Auf diese Art gelangt der Strom dann zu den Muskeln. Damit der Strom besser leitet, ist das Outfit anfangs leicht feucht.

Die elektrischen Impulse werden von einem Trainer mit einem Gerät reguliert. Das Gerät ist in der Lage, jede Muskelgruppe einzeln anzusteuern. Die Elektroimpulse werden vier Sekunden lang an die Muskeln abgegeben. In dieser Phase werden die Übungen absolviert, dann folgt eine Pause von vier Sekunden.

Dieses hocheffektive Training kommt ursprünglich aus dem Reha-Bereich, wo es beispielsweise nach Verletzungen einem Muskelschwund durch Muskelstimulation vorbeugt.

HIIT („High Intensity Intervall Training“)

Der Geheimtipp für eine schnelle Fettverbrennung. Während es früher immer hieß, dass ein langes Training im Wohlfühlbereich für eine bessere Ausdauer sorgen würde, steht inzwischen fest, dass ein kurzes und sehr intensives Training viel schneller für eine erhöhte Fitness sorgt.

Aus Radsportkreisen ist diese Trainingsmethode überhaupt nicht mehr wegzudenken. Gerade die Radsportler nutzen die HIIT Trainingsmethode im Sommer auf ihrem Rad im Freien, indem sie bewusst kurze aber schwere Bergetappen einbauen. In der Winterpause nutzen sie das HIIT auf dem Ergometer.

Das HIIT Training sorgt mit seinen kurzen, aber sehr intensiven Übungen für einen verstärkten Muskelaufbau und einen effektiven Fettabbau.

Workouts beim HIIT dauern nicht länger als eine halbe Stunde. Außerdem reicht es, das Training 2 bis 3 Mal in der Woche auszuüben. Beim HIIT wird der Grundumsatz deutlich gesteigert, dadurch kann eine doppelt so effektive Fettverbrennung erreicht werden.

Wearables als Ergänzung


Wearables sind besser bekannt als Fitnesstracker*. Hierbei handelt es sich um kleine, vernetzte Computer. Diese werden am Körper getragen und wirken sowohl im Alltag als auch beim Sport sehr unterstützend.

Das Besondere an ihnen ist, dass man hier seine Trainingsfortschritte zum einen dokumentieren kann, zum anderen lässt sich auch ein individuelles Programm zusammenstellen. So kann man sichergehen, dass das Programm zur eigenen individuellen Konstitution passt.

Inzwischen gibt es auf diesem Markt sehr viele Neuerungen mit tollen Funktionen und auch die Bedienungsmöglichkeiten von Apps bieten zusätzlichen Komfort.

Da die Wearables während des Trainings zum Beispiel den Puls überwachen, können die gewählten Sporteinheiten ganz genau dem persönlichen Fitnesslevel angepasst werden. Die zu den Wearables gehörenden Apps genieren zudem einen visuellen Überblick über sämtliche Trainingsdaten.

Durch die Überwachung von Herzfrequenz und Puls kann man zielgenau im optimalen Belastungsbereich trainieren. Da man hier ständig seine eigenen Leistungen ablesen kann, wirken Wearables oft sehr motivationsfördernd.



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