Starkes Schwitzen | © panthermedia.net /stokkete

Was kann man gegen starkes Schwitzen tun?

Der Athlet hat gerade den 100-Meter-Lauf gewonnen, eine dünne Schweißschicht bedeckt seine Muskeln und lässt das Sixpack in der Sonne glänzen. Diese Bilder aus der Werbung lassen Schwitzen sexy und verlockend aussehen. Es scheint ein Zeichen von Männlichkeit und harter Arbeit zu sein. Was aber, wenn die Wirklichkeit anders aussieht? Schwitzen im Alltag ist leider alles andere als sexy. Schweissgeruch in der Strassenbahn, der feuchte Händedruck des Kollgegen oder Fussgeruch in der Umkleidekabine – Schwitzen ist ebenso auffallend wie unangenehm.



Normales Schwitzen oder Hyperhidrose?


Nicht immer liegt das Schwitzen und der damit verbundene Schweißgeruch an mangelnder Körperhygiene, billigen Deos oder Nervosität. Es gibt Menschen, die an sogenannter Hyperhidrose leiden. Nach offiziellen Zahlen leiden etwa ein bis zwei Prozent der Bevölkerung in Deutschland daran – wobei Experten davon ausgehen, dass die Dunkelziffer wesentlich höher liegt. Wer an Hyperhidrose leidet, hat überaktive Schweißzellen und produziert mehr Schweiss als „normale Schwitzer“. Diese Krankheit kann angeboren sein oder aber als Folge einer anderen Krankheit auftreten. In jedem Fall ist es eine psychisch extrem belastende Krankheit. Doch nicht immer ist starkes Schwitzen die Folge einer Krankheit. Wir haben das Thema Schwitzen für euch näher unter die Lupe genommen und zeigen euch, was ihr dagegen tun könnt.

Starkes Schwitzen – Was nun?

Jedem von uns ist Schwitzen in jeder anderen Situation als Sport unangenehm und idealerweise möchten wir es alle abstellen. Im Grunde ist Schwitzen etwas ganz Natürliches und ein praktischer Körpermechanismus. Leider kann in manchen Fällen die Schweissproduktion so hoch sein, dass herkömmliche Hausmittel oder normale Deos nicht mehr helfen. Hier sollte man Spezialprodukte verwenden, die dank bestimmter Wirkstoff-Kombinationen starkes Schwitzen bekämpfen.

Wie kommt es zu starkem Schwitzen?

Übermässiges Schwitzen kann neben der Krankheit Hyperhidrose noch andere Ursachen haben. Hierzu zählen beispielsweise:



  • Schilddrüsenüberfunktion
  • Stress oder Angst
  • Scharfe und fettige Ernährung
  • Hormonelle Störungen
  • Übergewicht
  • schlechte Durchblutung

Wo schwitzen wir am meisten?

Schwitzen am Kopf

Normales Schwitzen ist die Antwort des Körpers auf steigende Körpertemperaturen oder nervliche Anspannung. Besonders unangenehm ist das Schwitzen am Kopf, zum Beispiel an der Stirn und im Nacken, da es sich am wenigsten verbergen lässt und damit von den Mitmenschen sofort wahrgenommen wird.

Schwitzen im Bereich der Achseln

Im Gegensatz zum Schwitzen am Kopf lässt sich der Achselschweiß bis zu einem gewissen Grad verstecken. Im Laufe des Tages kommt es dann meistens aber doch zu peinlichen Situationen, wenn die Schweissflecken unter den Achseln zu sehen sind und der Schweissgeruch nach und nach stärker wird.

Schwitzen an den Füssen

Schwitzende Füße lassen sich in der Regel recht gut verbergen. Schweiß entsteht an dieser Körperstelle oftmals, da im Verlauf des Tages kaum Luft an die Füße gelangt, da man in unangenehmen Schuhen steckt. Besonders, wenn man spontan die Schuhe ausziehen muss, kommt es häufig zu extrem unangenehmen Situationen. Viele Menschen, die an Schweißfüßen leiden, gehen daher jeder sportlichen Aktivität aus dem Weg.

Schweißnasse Hände

Ähnlich wie beim Schwitzen am Kopf lässt sich das Schwitzen an den Händen nicht verbergen. Hier ist jedes Händeschütteln und jegliche Berührung unangenehm. Auch in diesem Fall führt das Schwitzen oft dazu, dass sich Menschen von sozialen Situationen – wie zum Beispiel beim Tanzen auf Festen und Feiern – komplett zurückziehen.

Was kann man gegen starkes Schwitzen tun?

Nicht immer ist es möglich, das Schwitzen so ohne weiteres zu bekämpfen. Jedoch gibt es einige Hausmittel, die schon so manchen starken Schwitzer geholfen haben sollen. Dazu zählen beispielsweise:

Apfelessig

Mit seiner adstringierenden Eigenschaft hilft er, starke Schweißausbrüche besser zu kontrollieren. Sowohl bei interner als auch externer Behandlung bringt er den pH-Wert der Haut und des Körpers wieder ins Gleichgewicht und bekämpft die Bakterien, die für den Schweißgeruch verantwortlich sind.

Salbei

Salbei wirkt ebenso wie Apfelessig adstringierend und schweisshemmend. Er verengt die Schweißdrüsen und hilft somit die Schweißproduktion auf natürliche Weise zu reduzieren. Seine hohe Menge an Magnesium und B-Vitaminen unterstützt zusätzlich die Reduktion der Schweißproduktion.

Zitronen

Zitronen sind ein weiteres Hilfsmittel bei der Kontrolle der Schweißproduktion. Sie wirken wie ein natürliches Deodorant und können unangenehme Schweißgerüche zu kaschieren.

Backpulver

Manche Männer schwören auf Backpulver in der Rolle eines natürlichen Schweißhemmers. Es absorbiert die Feuchtigkeit effektiv und neutralisiert den Körpergeruch. Dadurch wird starkes Schwitzen reduziert.

Weizengras

Weizengras schwemmt Säuren und Giftstoffe aus dem Körper, die starkes Schwitzen verursachen. Auf diese Weise wird der Körper entgiftet, unangenehme Körpergerüche werden reduziert und die Schweissproduktion verringert. Der hohe Gehalt an B-Vitaminen und Nährstoffen hilft dem Körper, die eigene Temperatur zu regulieren und reduziert so eine übermäßige Schweißproduktion.

Was aber wenn alle Hausmittel nicht gegen starkes Schwitzen helfen?

Was hilft gegen Schweißflecken? | © panthermedia.net /Andriy Popov

Was hilft gegen Schweißflecken? | © panthermedia.net /Andriy Popov

 

Gerade bei Menschen, die viel schwitzen, helfen unter Umständen die herkömmlichen Hausmittel nicht mehr. Und das Deodorant aus dem Supermarkt ist ohnehin machtlos. Für diesen Fall gibt es spezielle Produkte, die gegen alle Arten von Schwitzen helfen und auch bei Hyperhidrose Linderung bewirken können. Bei diesen Produkten verringert die enthaltene Wirkstoff-Kombination den Querschnitt der Öffnung der Schweißdrüse, indem die enthaltenen Rohstoffe in den Schweißkanal der Schweißdrüsen dringen und diesen verengen. Hierbei handelt es sich um einen völlig ungefährlichen Prozess. Der Schweiß kann somit nicht an die Hautoberfläche der betroffenen Stelle gelangen. Der „blockierte“ Schweiß verteilt sich nun gleichmäßig und unauffällig über den Körper. Die meisten Anbieter haben eine Reihe von Produkten die den Alltag einfacher machen. Zu erwähnen wäre hier zum Beipiel die bekannte Firma Soumme.



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