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Wein aus Italien: 5 Geheimtipps für Genießer

Das Land Italien zählt zu den wichtigsten europäischen Weinproduzenten. Dieses Land produziert jährlich durchschnittlich 60 Millionen Hektoliter. Kaum ein anderes Land kann hier mithalten. Kein Wunder also, dass die italienischen Weine weltweit so geschätzt sind. Da der Wein in ganz Italien angebaut wird, gibt es hier sehr viele Klimazonen, das sorgt für eine enorme Vielfalt an Rebsorten und sie alle sind absolut einzigartig.



Vielfalt der italienischen Weine

Vielfalt der italienischen Weine | © PantherMedia / robynmac

Vielfalt der italienischen Weine | © PantherMedia / robynmac

Der Wein wird wirklich in ganz Italien angebaut. Angefangen von den Weißweinen in Südtirol bis zu den schweren Roten Siziliens. Zwischen den Alpen und der Stiefelspitze wachsen so 40 Rebsorten für Spitzenweine. Hinzu gesellen sich dann aber noch mehr als 300 einheimische Rebsorten. Eines der sehr beliebten Weingüter ist das bekannte Weingut Zeni.

➜ Tipp 1

Nicht nur zum Essen trinkt man Wein. Auch als Begleiter für einen geselligen Abend eignet er sich hervorragend. Besonders empfehlenswert sind hier vor allem leichte, fruchtige Weißweine.

➜ Tipp 2

Wer einen Wein kaufen möchte, der ist nicht selten recht verwirrt wegen der vielen unterschiedlichen Kennzeichnungen.



  • IGT: Dies ist die Abkürzung für Indicazione Geografica Tipica und bezeichnet die Qualitätsstufe des italienischen Weins. Sie entspricht im Wesentlichen dem deutschen Landwein.
  • DOC: Denominazione di Origine Controllata ist wohl die bekannteste Bezeichnung. Mit dem Prädikat „Qualitätswein“ dürfen sich immerhin 25% der italienischen Weinproduktion auszeichnen.
  • DOCG: Denominazione di Origine Controllata e Garantita ist die absolute Königsklasse, dieses Siegel tragen auch nur 5% der Weine.

➜ Tipp 3

Viele Menschen sind immer wieder mit der gleichen Frage beschäftigt, die da lautet: Warum werden säurearme Weine werden nicht mit säurearmem Essen kombiniert. Der Erfolg des Ganzen liegt nämlich im Kontrast. Wenn man beispielsweise einen sauer-fruchtigen Salat serviert, so bietet sich ein Wein an, der selber nicht zu säuerlich ist. Ein trockener Weißwein wäre hier sehr geeignet. Handelt es sich um Speisen mit fruchtigen Aromen, so ist es eine ideale Kombination, wenn auch der dazu gereichte Wein eine Fruchtnote aufweist.

Beim Nachtisch sollte ein Wein gewählt werden, der optimal mit den Süßspeisen und Desserts harmoniert. Ein leichter Weißwein wäre zum Beispiel kein guter Begleiter für eine Mousse au Chocolat. Hier ist ein Dessertwein besser geeignet.

➜ Tipp 4

Der Alkoholgehalt des gewählten Weins spielt aber auch eine wichtige Rolle, dieser wird nämlich in Puncto Aromen sehr wichtig. So hebt der Alkoholgehalt des Weins nämlich die süßen Aromen und auch die Gewürze deutlich an. Auf der anderen Seite bringt ein Wein mit niedrigem Alkoholgehalt die sauren Aromen besser zur Geltung.

Letztlich entscheidet hier aber auch der persönliche Geschmack, darum handelt es sich hier eher um einen Richtungsweiser.

➜ Tipp 5

Wenn man ein Menü präsentiert, das aus dunklem Fleisch besteht, also zum Beispiel Rind oder auch Lamm, dann harmoniert hier am allerbesten ein dunkler italienischer Rotwein. Wählt man ein solches Gericht aus, so sollte der Rotwein sowohl schön trocken sein, als auch über einen höheren Alkoholgehalt verfügen. So kredenzt man eine echt tolle Komposition.

Wenn man aber helles Fleisch wie beispielsweise Geflügelfleisch bevorzugt, dann kann man sich hier sowohl für einen trockenen als auch für einen halbtrockenen Weißwein entscheiden. Allerdings sollte man auch wissen, dass zum Geflügel darüber hinaus aber auch leichte und junge Rotweine sehr gut passen.

Handelt es sich aber um ein Gericht mit Schweinefleisch, so hat man beinahe die Qual die Wahl, denn zu Schwein passt grundsätzlich jeder Wein, egal ob rot oder weiß. Allerdings sollte man hier unbedingt darauf achten, dass der gewählte Wein weder zu schwer noch zu leicht ist.

Inzwischen gibt es aber natürlich auch viele Menschen, die die vegetarische bzw. die vegane Küche bevorzugen. Zu diesen Gerichten eignen sich grundsätzliche fruchtige Weißweine sehr gut. Doch auch ein trockener Rosé ist hier eine tolle Komposition. Hier gilt es aber darauf zu achten, dass Speisen, die vergleichsweise viele Bitterstoffe enthalten, besser mit einem trockenen Weißwein serviert werden sollten. Vor allem gilt das für Spinat und Artischocken.

Bei Salaten kommt es auf die Art des Dressings an. Handelt es sich um einen Salat, der ohne Essig angemacht wurde, so passen hier prima trockene Weißweine oder auch ein Rosé. Wichtig zu wissen ist, dass sich Essig und Wein nicht mögen. Falls es also möglich ist, sollte der Salat lieber einen Spritzer Wein erhalten, anstelle des Essigs.

Bei Fischgerichten hat man grundsätzlich die Wahl zwischen einem trockenen oder halbtrockenen Weißwein. Bei Gerichten mit Meeresfrüchten ist der Weißwein ebenfalls sehr gut geeignet. Wichtig ist hier aber, darauf zu achten, dass es sich um einen kräftigen Weißwein handelt. Auch ein Rosé verträgt sich sehr gut mit Meeresfrüchten. Sofern es sich aber um schwere Gerichte mit Meeresfrüchten handelt, dann darf es auch ein Rotwein sein.

Weitere Infos zu welchem Essen welcher Wein passt gibt es hier.