Männerfrisur | © panthermedia.net /Zdenka Darula

Haare selber schneiden: Diese Frisuren liegen im Trend!

Du musst dringend zum Friseur? Oder schlimmer, du kannst dich im Spiegel nicht mehr ansehen? Oder du hast schon lange eine bestimmte Idee, wie deine Haare aussehen sollen. Vielleicht aber bekommst du einfach keinen passenden Termin bei deinem Friseur, oder du kannst dir das aktuell einfach nicht leisten.



Dann ist vielleicht genau jetzt der Zeitpunkt gekommen ist, an dem du dich entscheidest, dass du dir selber die Haare schneiden könntest. Das ist machbar, aber dann musst du natürlich wissen, worauf du achten musst. Auf was alles, das erfährst du hier.

Schnipp, schnapp, Haare ab

Es ist auf jeden Fall kein Hexenwerk, sich selber die Haare zu schneiden. Eines solltest du aber bedenken, eine komplett neue Frisur ist vielleicht am Anfang deiner Haarschneide-Karriere noch nicht angebracht. Da sollte dann wirklich der Fachmann ran. Taste dich nach und nach an einen neuen Style und schneide erst lieber weniger ab.

Wenn es nach dem ersten Versuch immer noch zu lang sein sollte, dann kann du immer noch mal nachschneiden, wird der Haarschnitt aber zu kurz, wird es schon schwieriger, wie drankleben geht nicht.



Auf das richtige Werkzeug kommt es an

Wenn du deine Haare ordentlich und akkurat schneiden möchtest, dann lege die Bastel- oder Küchenschere bitte lieber zur Seite. Wenn du keine Profischere zur Hand hast, dann sollte deine Schere einen glatten Schliff haben und sie darf auf keinen Fall stumpf sein.

Viele Frisurentrends lassen sich auch hervorragend mit Haarschneidemaschinen umsetzen. Was es da so alles für Modelle gibt und wofür die geeignet sind, erfährst du am besten hier: siehe https://haar-profi.net. Wenn du bedenkst, dass du pro Friseurbesuch zwischen 15 und 20 Euro sparst, oder auch durchaus noch mehr, dann ist so eine Anschaffung bestens investiertes Geld.

Ein Kamm kann bei der ganzen Unternehmung auch nicht schaden. Sehr hilfreich sind auch zwei Spiegel. Zum einen ein gut beleuchteter großer Spiegel, vor dem du nah genug stehen kann, zum anderen ein Handspiegel, mit dem du nachverfolgen kannst, was an deinem Hinterkopf so passiert.

Die Auswahl der passenden Frisur

Frisur | © panthermedia.net /curaphotography

Frisur | © panthermedia.net /curaphotography

 

Deine Frisur kann auch stylisch und edel aussehen, ohne dass du dafür große Summen beim Friseur ausgibst. Es gibt viele einfache Frisuren, die einfach nur toll aussehen, aber mit ein wenig Geschick sehr gut selber zu schneiden sind.

Buzz Cut

Die Liste der Prominenten, die diesen Haarschnitt trugen oder aktuell tragen, ist lang. Hier finden sich Namen wie Brad Pitt und Justin Timberlake. Wie du diese Frisur selber hinbekommst, erklären wir dir jetzt:

Bevor du die Haarschneidemaschine ansetzt, stell dir bitte eine Frage. Wie kurz darf es werden? Die Antwort auf diese Frage bestimmen einige nicht unwesentliche Faktoren.


  • Gibt es schon die ein oder andere kahle Stelle, die durch längeres Haar besser verdeckt bleibt?
  • Sind die Ohren groß, sollten die Seiten nicht zu kurz geschnitten werden.
  • Passt die Gesichts- und Kopfform überhaupt zu dieser Frisur?
  • Arbeitest du gegebenenfalls in einem Beruf, in dem eine so radikale Typveränderung nicht so gut ankommt (zum Beispiel als Banker)?

Hast du für dich entschieden, dass das deine Frisur ist, kann es losgehen. Taste dich langsam vor. Wähle erst einen längeren Aufsatz für die Haarschneidemaschine. Nun führst du die Maschine in einer Linie, beginnend beim Deckhaar, gegen den Strich immer wieder von vorne nach hinten.

Die Seiten können nun durch Aufsatzwechsel von zum Beispiel 3 auf 2 entsprechend kürzer getrimmt werden. Starte dabei in etwa an der Schläfe und führe den Haarschneider zum Hinterkopf.

Wie oft du nun den Buzz Cut nachschneiden musst, hängt von deinem Haartyp ab. Sind die Haare lockig, dauert es etwas länger, sind sie dünn und glatt, musst du vielleicht schon nach einer Woche wieder ran.

Crew Cut

Ähnlich wie der Buzz Cut, aber flexibler im Styling ist der Crew Cut. Hier werden die Seiten mit einem Aufsatz 1 oder 2 geschnitten und die Länge der Haare am Oberkopf kann variieren. Somit ist eine Menge unterschiedlicher Frisuren möglich.

Wann besser nicht selber schneien?

Was eine Haarschneidemaschine nicht kann, das sind Stufenhaarschnitte. Wenn du längeres Haar hast und einen Surfer Look anstrebst, dann sind perfekte Abstufungen aber Voraussetzung für gutes Aussehen. Hier ist also dann doch der Fachmann gefordert.

Gleiches gilt für den Bro Flow. Hierfür werden die Haare zur Stirn hin immer länger und dann nach hinten gekämmt. Auch an dieses akribische Haarschneidewerk bitte nicht selber rangehen.

Grundsätzlich gilt also, sollen die Haare länger bleiben und werden weiche Übergänge benötigt, bleibt dir der Gang zum Friseur leider nicht erspart.



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.