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Bauen Sie es sich selber!

Fahrräder, Rasenmäher, Gartenscheren und Sonnenliegen, irgendwo müssen all diese Dinge untergebracht werden. Und wer keinen direkten Zugang vom Garten zur Garage hat, für den ist ein Gartenhaus die praktischste Lösung. Klein und unscheinbar kann man diese Häuschen in einem hinteren Eck verstecken. Außerdem macht der Aufbau gemeinsam mit einem Kumpel auch noch richtig Spaß!

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Idyllisch, wenn es denn dann mal steht…

Wo im Garten soll das Häuschen stehen?

Einfach Holz kaufen und mit dem Gartenhausbau loslegen ist leider nicht drin, auch wenn es Ihr eigener Grund ist. Denn je nach Bundesland und Größe des Gartenhauses braucht es sogar dafür eine Baugenehmigung. In Bayern dürfen die Häuser ohne Genehmigung größer sein als etwa in Niedersachsen, denn das ist Länderrecht. Außerdem gibt es auch Vorschriften dazu, in wie weit man das Nachbargrundstück beachten muss. Aufenthaltsräume und Feuerstätten sind ebenfalls nur drin, wenn vorher eine Baugenehmigung eingeholt worden ist. Mehr Infos dazu gibt es auch hier nachzulesen.

Ohne Fundament geht nichts!

Wenn dann aber doch losgelegt werden kann, steht zunächst das Fundament an. An einem warmen Sommertag denken Sie vielleicht noch nicht an die kommenden Herbstwinde, doch damit Ihr Häuslein jahrelang solide steht, muss ein gutes Fundament her. Außerdem ist natürlich wichtig, dass keine Feuchtigkeit eindringen kann. Generell können Sie aus zwei unterschiedlichen Fundamenten wählen: Bodenplatten aus schwerem Beton oder bei kleineren Häusern einfache Gehwegplatten.

Darunter wird zunächst eine Vertiefung in die Erde gegraben (ca. 30 Zentimeter tief) und Kies eingefüllt, welcher wasserabführend ist. Darauf kommen dann Plastikfolien, die als Trennschicht dienen und isolieren sollen. Außerdem kann dann noch eine Dämmschicht einziehen, falls in dem Gartenhaus Pflanzen oder ähnliches vor Frost geschützt werden sollen. Anschließend kommen dann die Bodenplatten bzw. die Gehwegplatten. Vor- und Nachteile beider Bauweisen finden Sie online hier.

Fertighaus oder lieber alles selber bauen?

Ist das Fundament gebaut, ist das Gartenhaus an der Reihe. Mittlerweile bekommt man in jedem größeren Baumarkt Fertigteile für Gartenhäuser und baut diese dann zusammen. Auch online lassen sich solche Häuschen finden, teilweise sogar in richtigen Luxusausführungen. Wichtig ist in jedem Fall, dass Sie an kleine Fenster denken, um Licht ins Häuschen zu lassen und praktisch sind auch große Türen, damit Rasenmäher und Fahrräder unkompliziert geparkt werden können. Ein Haus dagegen vollkommen eigenständig aus rohem Holz zu bauen, klingt natürlich männlicher. Allerdings preiswerter wird das ganze dadurch nicht. Denn Holz beim Schreiner zu kaufen ist meist ein teures Vergnügen. Außerdem sollten Sie unbedingt das passende Werkzeug und eine gute Anleitung zur Hand haben, damit das Haus am Ende stabil ist.

Bild: Richard Evans, shutterstock.com

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