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Flüssiges Gold zum gelungenen Männerabend

Wie sieht der typische Männerabend bei Ihnen aus? In geselliger Rund ein Bierchen trinken und über Sport und das aktuelle politische Geschehen diskutieren? Es geht auch stilvoller, mit einem Whisky-Tasting, ob privat veranstaltet oder von einem Profi geführt.Wie man einen Whisky zu trinken und zu genießen hat ist eigentlich eine rein persönliche Angelegenheit. Der Genuss eines edlen Whiskies sollte aber dem eines guten Weines ähnlich sein. Vor allem aber sollte man sich dafür Zeit nehmen.

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Der Whisky selbst verträgt höchstens ein paar Tropfen Wasser. Der Mensch hingegen verträgt mehr als ein paar Tropfen Whisky, trotzdem sollte er in Maßen genossen werden.

Whisky spaltet ja bekanntlich die Geister. Auch wer sich bislang nicht heran getraut hat, sollte keine Scheu haben an einem Whisky-Tasting teilzunehmen. Es gibt nichts spannenderes als Whisky und damit sich selbst zu entdecken. Whisky bietet von allen Spirituosen die größte Aromenvielfalt und liegt sogar noch vor Wein. Lassen Sie sich diese Verlockung nicht entgehen.

Das Drumherum muss stimmen

Der Raum sollte frei von Gerüchen sein. Ein verqualmter Barraum ist deswegen nicht so gut geeignet, auch Essensgerüche stören die empfindlichen Geschmacksnerven. Der Whisky selbst sollte Zimmertemperatur haben.
Eiswürfel haben in einem Whisky nichts verloren. Ist Ihnen der Whisky zu stark, können Sie ein paar Tropfen stilles und mineralarmes Wasser dazu geben.

Kenner wissen auch, dass Whisky zu unterschiedlichen Tageszeiten anders schmeckt. So schmeckt ein leichter Whisky am Mittag oft besser als am Abend. Leicht getorfte Whiskies (z.B. von Bunnahabain und Bruichladdich) können auch ausgezeichnete Aperitifs sein. Als Digestif hingeben passen sehr gut in Sherryfässern gereifte Whiskies wie Glenfarclas, Aberlour oder Macallan. Den passenden Whisky finden Sie beim Spezialisten.

Das richtige Whiskyglas

Das bekannteste Whiskyglas ist der Tumbler. Dieser eignet sich gut für Blends und Bourbons. Verwenden Sie für Single Malt am besten die typischen Nosing-Gläser, zur Not gehen auch Cognac-Schwenker.

Das Genießen eines Whiskies

Nosing nennen die Spezialisten das Beschnuppern eines Whiskies. Dabei gilt, der erste Eindruck ist in der Regel der beste. Es nützt nichts, wenn man minutenlang weiter daran riecht. Auch beim Geschmack zählt der erste Eindruck. Dazu benetzt man mit einem kleinen Schluck möglichst die ganze Zunge, da diese vier unterschiedliche Empfindungszonen besitzt: süß, sauer, salzig und bitter. Auch der Abgang, oder auch finish spielt beim Whiskygenuss eine große Rolle. Sobald man den Whisky heruntergeschluckt hat, merkt man, wie lange er noch nachklingt. Experten sprechen von einem langen oder kurzen Abgang.

Für einen tollen Kick sorgt die Kombination von bitterer Schokolade und Whisky. Beides zusammen sorgt für eine wahre Geschmacksexplosion am Gaumen.

Foto: Suslik1983 / shutterstock.com

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